Boeing 737-900 ER: Kann auch mit Paneel statt Notausgang fliegen.

Mögliche lose SchraubenFAA empfiehlt auch Überprüfung älterer Boeing 737

Auch die ältere Boeing 737-900 ER kann teilweise mit Paneelen statt Notausgängen unterwegs sein. Airlines haben bei der Überprüfung nun Mängel festgestellt.

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Noch immer dürfen 171 Boeing 737 Max 9 nach Anweisung der US-Luftfahrtbehörde FAA nicht abheben.  Nachdem sich ein Paneel im Rumpf eines Flugzeugs von Alaska Airlines während des Fluges gelöst hatte, müssen jetzt Flugzeuge, die potenziell dasselbe Problem aufweisen, überprüft werden.

Das Paneel hatte sich bei Alaska Airlines an der Stelle gelöst, an der gewisse Fluggesellschaften einen zusätzlichen Notausgang einbauen. Der ist dann nötig, wenn man mehr Sitze in die Boeing 737 Max 9 einbaut. Die meisten Airlines in den USA verwenden diesen aber nicht. Die Stelle am Rumpf wird daher mit einem Paneel mit einem Fenster abgedeckt und versiegelt.

Auch bei der älteren 737-900 ER

Dieselbe Technik wendet Boeing auch bei anderen Flugzeugtypen an - neben der 737 Max 10 und der Billigairline-Variante Max 200 auch schon seit längerem bei der älteren Boeing 737-900 ER. Der Flugzeugbauer lieferte die 737-900 ER erstmals im Jahr 2007 aus und die letzte im Jahr 2019.

Von Boeing hatte es denn auch geheißen, dass es in mehr als zehn Jahren so ein Problem nicht gegeben habe. Doch jetzt empfiehlt die FAA auch, die Boeing 737 900-ER zu überprüfen.  Die Behörde hat eine Sicherheitswarnung für Betreiber herausgegeben, in der sie mitteilt, dass einige Fluggesellschaften zusätzliche Inspektionen an den 737-900 ER Paneele durchgeführt haben «und bei den Wartungsinspektionen bei den Schrauben Mängel festgestellt haben».

Schnellstmögliche Prüfung empfohlen

Die FAA empfiehlt Fluggesellschaften daher, den Teil der Wartung, bei dem die vier Schrauben, mit denen das Paneel am Rumpf befestigt ist, «so bald wie möglich» durchzuführen.

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