Q400 NextGen von Eurolot: Grossauftrag für Bombardier.

LOT beflügelt Bombardier

Die polnische Airline bestellt bis zu zwanzig Flieger beim kanadischen Flugzeugbauer. Das kommt diesem gerade recht.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es sind nicht die allerbesten Zeiten für Bombardier. 2011 stagnierten die Auslieferungen bei 245 Stück. Und dieses Jahr erwartet der Konzern aus Montreal gar, dass lediglich 235 Flieger seine Werkshallen verlassen. Vor allem im Geschäft mit den Passagierfliegern - also mit den Maschinen des Typs CRJ-Series und Q-Series - läuft es bei den Kanadiern alles andere als gut. 2010 lieferten sie in der Sparte noch 97 Flieger aus, 2011 waren es nur noch 78 und dieses Jahr rechnet man in der Konzernzentrale bloß noch mit 55 Stück. «Bombardiers Stärke im Bereich der Zivilluftfahrt sind Nordamerika und Europa. Und diese Märkte wachsen nicht wirklich. Asien wurde in letzter Zeit von anderen Anbietern dominiert - etwa Embraer», sagte Neal Dihora, Analyst des Fondshauses Morningstar, Anfang März zur der Nachrichtenagentur Reuters.

Da kommt eine Bestellung genau aus der Krisenregion für Bombardier gerade recht. Die polnische Regionalfluglinie Eurolot ordert acht Maschinen des Typs Q400 NextGen, wie der Flugzeugbauer am Freitag (9. März) bekannt gab. «Wir starten ein Flottenerneuerungs- und Streckenausbauprogramm», erklärte Eurolot-Chef Mariusz Dabrowski. Dafür legen die Polen zunächst 246 Millionen Dollar auf den Tisch. Sie unterzeichneten aber auch eine Option für weitere zwölf Flieger des gleichen Typs. Dadurch würde der Wert des Gesamtpakets auf 625 Millionen steigen. Hinter der Airline war Bombardier seit Monaten her. Der Auftrag dürfte deshalb gleich eine doppelte Erlösung sein. Der Auftrag bewahre Bombardier davor, im Werk in Toronto Stellen abzubauen, schreibt denn auch die Zeitung Montreal Gazette.

Mehrheitlich in Staatsbesitz

Eurolot mit Basis in Warschau fliegt vor allem Ziele im Inland und in Osteuropa an. Sie steuert aber auch Wien und Berlin, Frankfurt sowie München an. Die Flotte besteht derzeit aus 14 Flugzeugen des französischen Herstellers ATR (Typ 42-500 und 72-500), die bereits zwischen 15 und 20 Jahren auf dem Buckel haben. Sie werden nun durch die schnelleren, effizienteren Bombardier Q400 ersetzt. Die Fluggesellschaft gehört zu 62 Prozent dem polnischen Staat und zu 38 Prozent der Nationalairline LOT.

Mehr zum Thema

ticker-polen

Polen beschafft sich Airbus A330 MRTT

ticker-polen

Polnische Flughäfen nehmen Betrieb wieder auf - mit Ausnahme von Lublin

nawrocki cpk

Polens neuer Präsident will Regionalflughäfen austrocknen – zugunsten vom neuen Mega-Airport

lot embraer e2 airbus a220

Lot bestellt Airbus A220 - und brüskiert damit Embraer

Video

Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack