Eine Boeing 737 von Tailwind Airlines: Die Airline darf den EU-Luftraum aktuell nicht nutzen.

Nach KaliningradEU untersagt türkischer Fluglinie Russland-Flüge

Nach Southwind sperrt die EU auch Tailwind aus. Die türkische Fluggesellschaft darf nicht nach Kaliningrad fliegen. Grund sind fehlende oder falsche Unterlagen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Vor knapp einem Monat erließ die Europäische Union ein sofortiges Flugverbot für Southwind Airlines. Zuvor war die finnische Verkehrsbehörde aufgrund von eingehenden Analysen zum Schluss gekommen, dass der Ferienflieger nicht wirklich von türkischen, sondern hauptsächlich von russischen Eigentümern kontrolliert wird.

Southwind verstoße somit gegen Sanktionen im Zusammenhang mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine. Die Fluglinie musste in der Folge nicht nur ihre Flüge nach Westeuropa - so auch nach Deutschland und in die Schweiz einstellen. Auch die Charterflüge auf der Strecke Kaliningrad - Antalya musste sie absagen, obwohl Start und Ziel in Russland und der Türkei liegen. Denn ohne Überflug der EU ist die russische Exklave nicht zu erreichen.

Tailwind darf Eu-Luftraum nicht nutzen

Die betroffenen Reiseveranstalter konnten mit Tailwind Airlines schnell eine Alternative präsentieren. Sie ist eine türkische Charterairline, die vor 18 Jahren gegründet wurde. Neben Istanbul hat die Fluglinie auch Flugzeuge am Flughafen Antalya stationiert. Zur Flotte zählen aktuell fünf Boeing 737-400 und zwei Boeing 737-800.

Doch auch diese Flüge finden nicht statt. Die EU hat der Tailwind für die Flüge zwischen Antalya und Kaliningrad die Nutzung des europäischen Luftraums untersagt. Laut türkischen Medien beruft sich Brüssel auf fehlende oder falsche Unterlagen.

Mit Nordwind über Moskau

Jetzt sollen die Flüge frühestens ab dem 15. Mai stattfinden, sollte die EU die Nutzung des Luftraumes erlauben. Wenn nicht, plant der Veranstalter Pegas, die Betroffenen von Kaliningrad über Moskau nach Antalya zu fliegen. Die Flüge zwischen Kaliningrad und Moskau sollen mit der russischen Charterairline Nordwind Airlines stattfinden. Southwind soll die Flüge von Moskau in die Türkei durchführen.

Mehr zum Thema

Flieger von Southwind Airlines: Darf ab sofort nicht mehr in die EU.

EU verbannt Southwind Airlines aus Luftraum

Tailwind Airlines nimmt Flüge nach Russland auf

Tailwind Airlines nimmt Flüge nach Russland auf

Die zehn Ziele von Southwind Airlines in Deutschland und der Schweiz

Die zehn Ziele von Southwind Airlines in Deutschland und der Schweiz

ticker-russland

Russland will Zugang von Airlines zu internationalen Strecken verschärfen

Video

vietnam airlines vn34 fuel dump load sheet 01
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abheben des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack
Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.
Insgesamt sollen es rund 100 sein: Im Iran wurden laut Angaben des Landes weit mehr zivile Flugzeuge durch Angriffe der USA oder Israels zerstört oder beschädigt, als bisher bekannt war. Für das Land ist das ein riesiges Problem.
Timo Nowack
Timo Nowack