B757-200 von Vim-Avia: Vorerst darf man nicht mehr in Europa landen.

Flugverbot für russische Airlines

Gleich sechs russische Airlines dürfen nicht mehr in die Europäische Union fliegen. Das Verbot kommt aus Russland selbst.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviatsia will den Ruf der Luftfahrt des eigenen Landes stärken. Und das scheint sie nur für möglich zu halten, indem sie einigen Fluggesellschaften Flüge in die EU verbietet. Wie der Chef der Behörde, Alexander Neradko, gemäß dem russischen Fernsehsender RT sagte, entsprechen viele der Flieger nicht den europäischen Standards. Sechs Fluggesellschaften erhalten darum von Rosaviatsia nun ein Flugverbot. Vim-Avia, Dagestan Airlines, Yakutia Airlines, Tatarstan, AviastarTU und Utair-cargo.

Es ist ein präventiver Schritt. Die Behörde will so verhindern, dass die Fluggesellschaften auf die schwarze Liste der EU kommen. Noch befindet sich auf dieser Liste kein Anbieter aus Russland. Damit sie wieder die Erlaubnis für Flüge nach Europa erhalten, müssen die Airlines beweisen, dass sie Sicherheitsstandards einhalten, die mit denen der EU übereinstimmen.

Zwist zwischen Vim-Avia und der EU

Der Grund für die Maßnahmen dürfte zum Teil wohl auch in einem Zwist liegen, den es im September zwischen Vim-Avia und den französischen Behörden gab. Ein Charterflieger der Airline hatte damals UNO-Blauhelme nach Beirut transportieren sollen. Am Flughafen Charles de Gaulles untersuchten französische Sicherheitsbeamte den Flieger - und deklarierten ihn als unsicher. Der Jet musste am Boden bleiben. Die Fluggesellschaft warf Frankreich daraufhin rufschädigendes Verhalten vor. Der Streit ging offenbar so weit, dass die Polizei kommen musste, wie die Moscow Times berichtet.

Von den Sicherheitinspektoren wiederum hieß es, die Airline habe wichtige Sicherheitsabläufe missachtet, das Grounding sei daher gerechtfertigt. Vim Avia ist Russlands größte Charterairline und gehört von den Passagierzahlen her zu den zehn größten des Landes. Die Flotte besteht gemäß eigenen Angaben von Vim Avia aus elf Boeing 757-200. Die Flüge nach Europa würden während des Verbots von der Tochtergesellschaft Bashkortostan Airlines angeboten, heißt es bei der Fluglinie.

Mehr zum Thema

ilyushin il 114 300

So sollen russische Flugzeuge künftig in Indien gebaut werden

russland iraero antonov an 26 02

Fluggäste in Russland sitzen auf einmal in Transporter statt in Passagierflugzeug

Tu-204: Immer mehr alte Flieger kehren in die Flotten russischer Airlines zurück.

Boeing 747, Antonov An-148, Ilyushin Il-96, Tupolev Tu-204: Russland holt immer mehr alte Jets zurück in die Flotten

Il-76 von Aviacon Ziatrans: In den Iran geflogen.

Ilyushin Il-76 pendeln auffällig oft zwischen Russland und Teheran

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies