Airbus A319 von Air-Berlin-Tochter Belair: Sie fliegt klassische Ferienziele an.

Air BerlinEtihad und Tui bestätigen neue Airline-Pläne

Air Berlin bestätigt erstmals Gespräche mit Tui über eine gemeinsame Airline aus Teilen von Air Berlin, Tuifly, Niki und Belair. Die Federführung hat Großaktionärin Etihad.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es wird nicht ruhig um Air Berlin. Rund eine Woche nachdem die Fluggesellschaft ihre neue Strategie kommuniziert hat, gibt sie die nächsten Details über das weitere Vorgehen bekannt. Wie Air Berlin gleichzeitig mit Tui und Etihad Airways in einer Medienmitteilung am Mittwoch (5. Oktober) bestätigte, werden Gespräche über eine Partnerschaft im Bereich der Ferienflüge geführt.

Ziel der Verhandlungen sei die Einbringung des touristischen Flugbetriebs der Air Berlin Group und der deutschen Tuifly in einen neuen Airline-Verbund von Tui und Etihad Aviation Group. «Dies umfasst auch die Flugzeuge, die derzeit durch Tuifly für Air Berlin im Rahmen einer separaten Wet-Lease-Vereinbarung betrieben werden», heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von Etihad und Tui. Zudem gehöre die «derzeitig touristisch betriebene Flotte der Air-Berlin-Gruppe» dazu. Der neue Airline-Verbund werde von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus ein umfassendes Streckennetz bedienen.

Mehr Infos für Mitarbeiter

Durch die Medienmitteilungen wird auch klar, wer in den Gesprächen federführend ist. Während Etihad die Pläne ausführlich darlegt, heißt es von Air Berlin nur, man nehme an den Gesprächen teil. «Die geplante Transaktion steht unter dem Vorbehalt der erfolgreichen Verhandlungen und aller erforderlichen unternehmensinternen sowie behördlichen Genehmigungen», so Air Berlin weiter.

Neben der österreichischen Niki dürfte auch die Schweizer Tochter Belair zum neuen Verbund gehören, die nun erstmals explizit schriftlich erwähnt wurde. Sie fliegt für Air Berlin ab der Schweiz hauptsächlich Ferienziele am Mittelmeer an. Deren Mitarbeiter sorgten sich in den vergangenen Tagen viele Mitarbeiter um die Zukunft der Arbeitgeberin. Unsicherheit sind die Mitarbeiter allerdings bereits gewohnt. Ende 2014 machte die Führung von Air Berlin Belair konkrete Sparvorgaben. Bei Nichterreichung schließe man die Tochter. Das Ziel wurde erreicht. Ein Jahr später war Belair nach Firmenangaben wieder profitabel.

Mehr zum Thema

Belair-Flieger: Wird doch noch alles gut?

Das erstaunliche Comeback von Belair

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg