Saab 2000 von Etihad Regional: Eigentlich das perfekte Flugzeug. Eigentlich.

Ablösung der Saab 2000Etihad Regional sucht neuen Flieger

Die Schweizer Regionalairline will ihre Flotte erneuern. Die Saab 2000 werden abgelöst. Der Entscheid fällt bis Ende des Jahres.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Maurizio Merlo sagt es ganz offen. Ohne die Investition und Hilfe von Etihad hätte Darwin Airline nicht viel länger überlebt. «Es ist schwierig, alleine zu überleben. Besonders wenn man klein ist», offenbarte sich der Chef der Schweizer Regionalairline gegenüber dem Fachportal AIN. Die Fluggesellschaft aus Abu Dhabi kaufte im November 2013 33 Prozent von Darwin.

Seit einem Jahr fliegt die helvetische Beteiligung nun als Etihad Regional durch Europa. Sie soll Passagiere auf das weltweite Netz von Etihad führen. Man müsse aber aufpassen, dass man mit diesen Zubringern nicht zu sehr das Punkt-zu-Punkt-Geschäft vernachlässige, so Merlo gemäß AIN. Denn das Geld mache man dort.

Es gibt ganz einfach zu wenige Saab 2000

Das frische Kapital von Etihad sei ein «Rettungsring» gewesen – und eröffnet Darwin alias Etihad Regional neue Möglichkeiten. Mit der Unterstützung der Golfairline will Merlo nun weiter expandieren. Bereits dieses Jahr wurden die Flotte von zehn Saab 2000 um vier ATR 72 erweitert und diverse neue Strecken eröffnet.

Dabei soll es nicht bleiben. Und dafür braucht Etihad Regional neue Flugzeuge und strebt dabei eine Einheitsflotte an. Bis Ende des Jahres will die Führung darüber entscheiden. Klar ist gemäß Merlo, dass man die Saab 2000 nicht behalten wird. Denn es gibt ganz einfach zu wenige Maschinen zu kaufen, um einen Wachstumskurs fahren zu können.

Ist Skywork interessiert?

Ob die ATR der Kern der künftigen Flotte sein wird, ist aber auch noch offen. Etihad Regional wird den Entscheid mit der großen Partnerin vom Golf fällen. Denn Etihad kann bei den Herstellern Preisnachlässe herausholen, wenn gleich mehrere Flugzeuge bestellt werden – etwa für die anderen Beteiligungen.

Einen Abnehmer für die Saab 2000 hätte Etihad Regional schon. Die Schweizer Regionalairline Skywork hat Interesse am Flugzeugtyp. Denn sie will ihre Dornier Do328 loswerden, die mit 31 Plätzen zu klein sind. Erste Kontakte zwischen den Fluglinien soll es denn auch bereits gegeben haben. Skywork kann sich aber auch immer noch vorstellen, sich andere Flieger zu beschaffen.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil