Etihad-Crew und -Flugzeug: Die Airline will ein moderneres Image.

Anfang 2025Etihad Airways modernisiert Marke - und die Lackierung?

Die Fluggesellschaft aus Abu Dhabi erhält bald ihren ersten Airbus A321 LR. Mit der Präsentation der Kabine will Etihad eine weitere wichtige Neuerung vorstellen.

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Im August 2025 will Etihad Airways ihre Flüge mit dem Airbus A321 LR starten. Doch schon früher plant sie, das Kabinenprodukt vorzustellen. Anfang kommenden Jahres werde man enthüllen, wie es in den Schmalrumpfflugzeugen mit größerer Reichweite aussehen wird, so Kommerzchef Erik De zum Portal Skift. Viel verrät er über das Produkt noch nicht. Aber man könne sich darauf einstellen, dass es ähnlich wie in den Langstreckenfliegern sein werde.

Tatsächlich sind in bereits veröffentlichten Sitzplänen 14 Sitze in einer Business Class zu sehen, die in einer 1-1-Konfiguration eingebaut sind. Spannend in der Buchungsmaske: Auch eine First Class scheint es zu geben, in Form von zwei Sitzen ganz vorne im Flugzeug. Doch das ist nicht das Einzige, auf das man in der Branche gespannt schaut.

Weitreichende Änderungen geplant

Denn zugleich mit dem Interieur des A321 LR will Etihad weitere Neuerungen vorstellen. Das Ereignis sei «sehr, sehr wichtig», so der Manager, und es werde über den Airbus-Jet hinaus gehen. «Wir werden eine neue Markenauffrischung ankündigen», so De zu Skift.

Was genau das heißt, erklärt er nicht im Detail. Die Bemalung von Etihads Flugzeugen ist bei Luftfahrtfans beliebt - ob diese betroffen sein wird, ist ebenfalls nicht bekannt. Etihad gehe es darum, dem eigenen Image und Selbstverständnis mit den Änderungen gerecht zu werden, so De. «Wir sind eine ehrgeizige Fluggesellschaft, ein ehrgeiziges Land. Unsere Marke muss sehr viel moderner sein und diesen Ehrgeiz widerspiegeln.»

Alter Auftritt aus alten Zeiten

Die aktuelle Lackierung und den aktuellen Markenauftritt gibt es seit gut zehn Jahren. Sie sollen an die Wüstenlandschaften und Sonnenuntergänge der Region erinnern. Die Gestaltung wird dem damaligen Chef James Hogan zugeschrieben, der seit 2016 nicht mehr bei Etihad ist. Sein Rücktritt war die Folge von hohen Verlusten bei der Airline, die auch einer misslungenen Investitionsstrategie geschuldet waren.

Die Strategie, Anteile finanziell nicht erfolgreicher Airlines aufzukaufen - wie in Etihads Fall Air Berlin, Alitalia oder Darwin -, wird auch als Hunter Strategie bezeichnet. Sie brachte einst auch die Swissair finanziell zu Fall. Von diesem Vorgehen hat man sich bei Etihad mittlerweile verabschiedet. Ein neuer Markenauftritt könnte das unterstreichen.

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