Airbus A220-300: Zurzeit noch die größte Variante der ehemaligen C-Series.

Order auf EisEthiopian wartet beim Airbus A220 noch ab

Ethiopian Airlines hatte sich bereits entschieden, die Bombardier C-Series zu kaufen. Dass das Programm nun Airbus gehört, ändert die Ausgangssituation.

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Eigentlich schien man sich in der Branche einig: Dass Airbus das C-Series-Programm von Bombardier übernommen hat, sei eine gute Sache, so die generelle Meinung. Sie sahen dadurch die Zuverlässigkeit und Zukunft des Projekts gesichert. Denn die Europäer sind nicht nur kapitalkräftig, sie haben auch ein globales Vertriebsnetz.

Bei Ethiopian Airlines ist man offenbar trotzdem noch etwas skeptisch. Die Fluggesellschaft hatte überlegt, 20 C-Series zu bestellen. Auch die E2-Jet-Familie von Embraer kam in Frage. «Die C-Series ist ein sehr gutes Flugzeug, wir haben es uns schon lange angeschaut», so Chef Tewolde Gebremariam zum Fachportal AIN Online. Die Ingenieure, Piloten und Finanzexperten hätten das Flugzeug genau angeschaut und seien zu dem Schluss gekommen, dass es ideal zu Ethiopian passt. Doch dann, als man die Prüfung gerade abschließen wollte, kaufte Airbus die Mehrheit am Programm und taufte die C-Series in A220 um.

Auch Boeing 737 Max kommt in Frage

«Der neue Eigner hat eine neue Marketingstrategie», so Gebremariam. «Daher haben wir beschlossen, dem Ganzen noch etwas Zeit zu geben und zu schauen, wie sich die Strategie entwickelt.» Ethiopian überlege sich nun auch, ob möglicherweise auch die Boeing 737 Max auf den entsprechenden Routen zum Einsatz kommen könnte. Insgesamt hat Ethiopian 30 Stück bestellt, die erste wurde bereits ausgeliefert. Ob er eine Erweiterung der Order erwäge, sagte Gebremariam nicht.

Gut möglich, dass es sich bei den Aussagen aber auch um Gepokere seitens Ethiopian handelt. Denn: Ein neuer Eigner bedeutet auch mögliche neue Preisverhandlungen. Und Airlinechefs spielen bei Kaufentscheiden immer wieder gern Airbus und Boeing gegeneinander aus.

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