Dreamliner von Ethiopian Airlines: Die Fluglinie will mehr davon.

Order steht kurz bevorEthiopian Airlines wägt E2 gegen C-Series ab

Die Fluggesellschaft will weiter wachsen. Dafür plant Ethiopian Airlines Ableger in ganz Afrika. Sie kauft zudem neue Dreamliner, Airbus A350 und entweder Bombardier C-Series oder Embraer E2.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Tewolde Gebremariam korrigiert seine Ziele nach oben. Der Chef von Ethiopian Airlines plante bisher mit 120 Flugzeugen für 2025. Doch seine Fluggesellschaft besitzt schon jetzt 100 Flieger. «Wir sind schneller gewachsen als geplant», so der Manager zur Nachrichtenagentur Reuters. Darum habe man auch die Pläne angepasst. 150 Flugzeuge lautet das neue Ziel.

Schon jetzt ist Ethiopian Airlines gemessen am Umsatz die größte Fluggesellschaft Afrikas - größer als Kenya Airways und South African Airways. Bei der weiteren Expansion will Gebremariam nicht mehr alleine auf seine Basis in Addis Abeba setzen. «Mit einem Drehkreuz alleine wird es in Zukunft schwierig im Wettbewerb mitzuhalten», so der Manager. Er spricht damit die Golfairlines an, die sich ebenfalls in Afrika breit machen.

Neue Airlines in ganz Afrika

Gebremariam setzt künftig auf neue Töchter in ganz Afrika. Der Luftfahrtmarkt des Kontinents sei von Protektionismus und hohen Abgaben geprägt. Deshalb will Ethiopian Airlines neue Töchter gründen - ein Weg um die Vorschriften zu umgehen. Sie sollen dann als regionale Zubringer dienen.

Bereits seit 2013 ist das Star-Alliance-Mitglied an Malawi Airlines beteiligt, seit kurzem mit 45 Prozent an Zambia Airways. Derzeit gründet es in Mozambique eine 100-Prozent-Tochter. Daneben befindet sich Ethiopian Airlines in Gesprächen mit Chad, Djibouti, Equatorial Guinea und Guinea über die Gründung von gemeinsamen Fluglinien.

Neue Flugzeuge

Bereits früher hat Gebremariam verraten, dass Ethiopian noch im laufenden Jahr sechs zusätzliche Airbus A350 und 13 weitere Boeing 787 bestellen wird. Daneben will die Fluglinie schon bald neue Kurzstreckenflieger kaufen. Im Rennen sind dabei noch die E2 von Embraer und die C-Series von Airbus/Bombardier. In einem ersten Schritt geht es um zehn feste Orders und 10 Optionen, wie er der Nachrichtenagentur Bloomberg verriet.

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack
iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack