Die Potez 29 von Aeroput vor dem Start im Februar 1928.

90 Jahre Air SerbiaEs begann mit einem Doppeldecker

1928 hob zum ersten Mal ein Flugzeug von Air Serbia ab. Die Fluggesellschaft blickt auf eine bewegte Geschichte zurück.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es ging von Belgrad nach Zagreb: Am 15. Februar 1928 startete der erste Flug der Gesellschaft, die heute Air Serbia heißt. Damals lautete ihr Name noch Aeroput und sie war rund acht Monate zuvor gegründet worden. Um 9 Uhr morgens hob der Doppeldecker namens Beograd ab.

Das Flugzeug des Typs Potez 29 vom französischen Hersteller Aéroplanes Henry Potez hatte eine Gruppe von fünf Journalisten und Fotografen an Bord, welche die Reise dokumentieren sollten. Nach einem zweistündigen Flug und etlichen Runden über Zagreb landete die Maschine. Am Nachmittag ging es dann zurück nach Belgrad.

Etihad steigt ein

Die Potez 29 hatte Platz für zwei Crew-Mitglieder und fünf Passagiere und war rund 10,7 Meter lang. Sie wurde angetrieben von einem Lorraine-12E-Courlis-Triebwerk und brachte es auf eine maximale Geschwindigkeit von 219 Kilometern pro Stunde. Doch aus Aeroput wurde nicht direkt Air Serbia. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es 1947 verstaatlicht weiter als Jugoslovenski Aerotransport JAT mit zwei Douglas DC-3 und zwei Junkers Ju 52.

Als erste europäische Fluglinie nahem JAT 1985 die Boeing 737-300 in Betrieb. Zum Ende dieses Jahrzehnts verband die Airline Jugoslawien mit 61 Ziele auf fünf Kontinenten und beförderte bis zu 5 Millionen Passagiere pro Jahr. Mit dem Ende des Staates Jugoslawien wurde 2003 auch der Name Jugoslovenski Aerotransport getilgt und ersetzt durch Jat Airways.

Die heutige Flotte

Zehn Jahre später, im August 2013, stand dann der nächste Wechsel an: Etihad Airways übernahm 49 Prozent der Fluggesellschaft und sorgte für die Umbenennung in Air Serbia. 2016 startete die Airline mit der Verbindung Belgrad - New York ihre erste Transatlantik-Route seit 24 Jahren.

Heute besteht die Flotte von Air Serbia aus einem Airbus A330, zwei A320, acht A319, drei ATR-72-500 und drei ATR-72-200. Vier Boeing 737-300 sind außerdem im Chartergeschäft unter der Marke Aviolet unterwegs.

Mehr zum Thema

Air Serbia baut Angebot in der Schweiz aus

Air Serbia baut Angebot in der Schweiz aus

Spezial-Aufkleber: Alle Logos der Firmengeschichte.

Air Serbia feiert Jubiläum

Boeing B737 von Jat: Bald neue Lackierung.

Jat wird zu Air Serbia

Flughafen Tokio-Haneda mit dem Fuji im Hintergrund: Japanische Airlines sollen sich bei Inlandsflügen künftig abstimmen.

Japan will mit abgestimmten Flugplänen unwirtschaftliche Strecken erhalten

Video

Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
skytraders airbus a319 antarktis 01
Ein Airbus A319 hat einen Notfallpatienten von einer Station in der Antarktis abgeholt. Die Kopilotin sagt, man sei den Grenzen der Leistungsfähigkeit des Flugzeuges nahe gekommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack