Werk von Mitsubishi: Die ersten Regional Jets sind bald fertig.

Mitsubishi Regional JetMitsubishi verschiebt Erstflug

Der Erstflug des Mitsubishi Regional Jet findet nicht Ende Juni, sondern erst im Herbst statt. Dennoch will der japanische Hersteller am Auslieferungstermin festhalten.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Spätestens Ende Juni hätte der Mitsubishi Regional Jet erstmals fliegen sollen. Doch nun wird es drei bis vier Monate später soweit sein. Das Management des japanischen Flugzeugbauers hat beschlossen, den Jungfernflug auf September oder Oktober zu verschieben, wie es am Freitag (10. April) mitteilte. Ein Problem sei das nicht, erklärt man jedoch bei der Mitsubishi Aircraft Corporation in Nagoya. Man könne nun gewisse Verbesserungen vornehmen, bevor das Regionalflugzeug zum ersten Mal abhebe. Sonst hätte man das einfach später machen müssen.

Mitsubishi Aircraft will denn auch den Termin der ersten Auslieferung weiterhin einhalten. Wie geplant will der japanische Produzent den ersten MRJ Mitsubishi Regional Jet im zweiten Quartal 2017 an ANA All Nippon Airways übergeben. Um das zu schaffen soll die Produktionsrate nach Abschluss aller Tests erhöht werden. Der Mitsubishi Regional Jet hat derzeit drei Jahre Verspätung.

Der Mitsubishi Regional Jet ist ein Novum für Japan

Mit dem neuen Jet will Japan wieder in die Liga der Flugzeugbauer zurückkehren. Zuletzt hatte sich das Land in den Sechzigerjahren im Bau von zivilen Fliegern versucht. Doch die damalige Turbopropmaschine NAMC YS-11 war wenig erfolgreich. Der Mitsubishi Regional Jet soll erfolgreicher werden.

Er ist in der größeren Variante 35,8 Meter lang und weist eine Spannweite von 29,2 Metern auf. Der kleinere MRJ 70 fasst 78 Passagiere (eine Klasse) und der MRJ 90 92 Passagiere. Er fasst damit weniger Reisende als Bombardiers C-Series aber ungefähr so viele wie Embraers E170 und E175. In der Standardversion besitzt der MRJ90 eine Reichweite von 1670 Kilometern.

Hier erfahren Sie mehr zum und sehen Sie mehr vom MRJ: Das ist der Mitsubishi Regional Jet.

Mehr zum Thema

ticker-welt

Japan treibt Wachstum bei Europas Langstreckenverkehr an

Visualisierung von Jaxa: Sieht so der Überschalljet der Zukunft aus?

In zwei Stunden von Japan in die USA: Forschungsteam testet neues Hyperschallflugzeug

Roboter von GMO und Flugzeug von JAL: Eine gute Kombination?

Humanoide Roboter sollen in Japan künftig Flugzeuge beladen und reinigen

ticker-japan

Japan verbietet Nutzung von Powerbanks an Bord von Flugzeugen

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier