Triebwerk aus dem Drucker: Australische Forscher haben es geschafft.

DurchbruchErstes Triebwerk aus 3D-Drucker

Australische Forscher haben ein Triebwerk entwickelt, das komplett aus einem 3D-Drucker stammt. Die Weltneuheit könnte die Fertigung von Jets revolutionieren.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Ein Jahr lang haben die Forscher der australischen Monash University gemeinsam mit der Deakin University und der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation am Projekt gearbeitet. Jetzt präsentieren sie das Ergebnis - und beeindrucken eine ganze Branche. Sie haben das erste Triebwerk entwickelt, dass komplett aus einem 3D-Drucker stammt - und das zweite gleich auch noch.

Angefangen hat alles, als der Triebwerkhersteller Safran ihnen zwei ältere Flugmotoren zur Verfügung stellte. Mit ihnen kann man etwa einen Falcon-20-Jet antreiben. Diese haben die Forscher nun nachgedruckt. Mit dem Ergebnis sind sie mehr als zufrieden. Offenbar nicht nur sie: Auch Airbus und Boeing zeigen bereits Interesse an der Technologie.

Tests in den kommenden Jahren

Kein Wunder, denn der 3D-Druck würde es ermöglichen, die Flugzeugentwicklung massiv zu beschleunigen. Innerhalb von Tagen statt Monaten könnte man einzelne Teile testen. Das jetzige Triebwerk wurde indes noch nicht getestet. Falls das gut geht, könnte es den Flugzeugbau nachhaltig verändern.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Die G-POWM von Titan Airways: Wird bald als 9H-ZTE registriert.

Titan Airways meldet Airbus-Werksshuttle-Flieger in Malta an

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier