Sprengstoff an Bord von MS804?Ermittler finden TNT-Spuren an Egypt-Air-Maschine

Neues zu Flug MS804: Französische Experten machten an Trümmerteilen des abgestürzten Airbus A320 von Egypt Air Spuren des Sprengstoffs TNT aus.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die Ermittlungen zum Absturz von Flug MS804 von Paris nach Kairo sind wie für Außenstehende wie eine Achterbahnfahrt. Immer wieder gelangen Informationen bruchstückweise an die Öffentlichkeit, die einmal in diese und einmal in jene Richtung deuten. Koordination fehlt. Klar scheint nur, dass es an Bord des Airbus A320 von Egypt Air Feuer gegeben hat.

Eine erste Auswertung des Stimmenrekorders hatte ergeben, dass einer der Piloten versucht hatte, ein Feuer an Bord zu löschen. Denn es waren Kommandos zur Brandbekämpfung zu vernehmen. Wenige Minuten später ist Flug MS804 am 19. Mai ins Mittelmeer gestürzt. Auch der Flugdatenschreiber zeigte eine starke Rauchentwicklung und Hitze im vorderen Teil des Flugzeuges.

Streit um den Zugang zu den Trümmern

Dass die Piloten Zeit hatten, etwas gegen den Brand zu tun, hatte eher gegen Terror gesprochen. Doch nun fanden Experten des französischen Institut de recherche criminelle de la gendarmerie nationale Spuren von TNT an Wrackteilen der Egypt-Air-Maschine. Dies berichtet die Zeitung Le Figaro. Trinitrotoluol ist ein Sprengstoff, den Terroristen wegen seiner Sprengkraft gerne verwenden. Wird er detoniert, kommt es zu einem extrem schnellen Druck- und Temperaturanstieg.

Die französischen Ermittler beklagen sich aber, dass ihnen nicht voller Zugang zu den Trümmern gewährt worden sei. Eigentlich wollten Frankreich und Ägypten gemeinsam einen Bericht veröffentlichen. Doch das sei wegen des Streits um den vollen Zugang in Frage gestellt, so Le Figaro.

Mehr zum Thema

Wie 9/11 die Luftfahrt veränderte

Wie 9/11 die Luftfahrt veränderte

Zu Fuß mit dem Trolley von Boston nach New York

Zu Fuß mit dem Trolley von Boston nach New York

Bundespolizei: Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen.

Bundespolizei erhöht Alarmstufe an deutschen Flughäfen

TSA-Kontrollen (hier in Denver): Fallen sie an kleineren US-Airports bald weg?

Bald keine Kontrollen mehr an kleinen US-Flughäfen?

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies