A380 von Emirates: Keine Lust mehr auf den Riesen?

Wechsel auf A350?Emirates könnte A380 früheres Ende bescheren

Der größte A380-Kunde erwägt offenbar eine Umschichtung seiner Order. Damit würde Emirates das Produktionsende des Superjumbos wohl beschleunigen.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Manchmal fallen Mitteilungen von Firmen lang aus, manchmal kurz. Aber so kurz wie das Statement, das Airbus am frühen Donnerstagabend (31. Januar) verschickte, ist kaum eine Mitteilung: «Airbus SE (Börsenkürzel: AIR) bestätigt, sich in Gesprächen mit der Fluglinie Emirates zu befinden im Zusammenhang mit deren A380-Auftrag. Die Einzelheiten der geschäftlichen Gespräche von Airbus mit Kunden bleiben vertraulich.» Mehr nicht.

Dass der Flugzeugbauer sich so extrem wortkarg gibt, liegt auch daran, dass ihm das Thema, um das es geht, alles andere als Freude bereitet. Kurz zuvor hatte nämlich die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Informanten berichtet, Emirates erwäge, einen Teil ihrer A380-Order umzuschichten auf den kleineren A350. Ein Wechsel vom einen aufs andere Jet-Modell ist normalerweise kein Problem. Anders beim A380 und Emirates.

Schnelleres Ende der Produktion?

Anfang 2018 hatte Airbus' damaliger Verkaufschef John Leahy erklärt, man müsse wohl das A380-Programm beenden, falls keine neue Order von Emirates eintreffe. Vier Tage später bestellte der größte A380-Kunde dann aber 20 weitere Exemplare des weltgrößten Passagierfliegers und sicherte sich eine Option auf 16 weitere der Superjumbos.

Emirates aktuelle Zweifel am A380, die laut Reuters auch mit Unstimmigkeiten der Airline mit dem Triebwerksbauer Rolls-Royce zu tun haben, setzt nun auch Airbus unter Zugzwang. So schaut sich der Flugzeughersteller laut der Nachrichtenagentur zurzeit Möglichkeiten an, die A380-Produktion schneller als geplant zu schließen. Weder Emirates noch Rolls-Royce wollten sich zu dem Bericht äußern.

Mehr zum Thema

Emirates-A380: Die Airline ist wichtigste Kundin für den Superjumbo.

Emirates erlöst Airbus und bestellt weitere A380

Airbus A380 von Emirates: Die Fluggesellschaft ist zufrieden mit dem Superjumbo.

Emirates schwärmt weiter vom Airbus A380

A380 von Emirates: Die Airline will mehr.

Emirates will A380-Optionen schnell ausüben

Die D-AIMA, hier auf einem Archivbild: Jürgen Raps lieferte das Flugzeug aus.

Lufthansa nimmt mit einer speziellen Geste Abschied von Jürgen Raps

Video

alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack