Bericht zu Emirates-Flug EK521Bruchlandung wegen Kommunikationsproblemen?

Die Boeing 777 von Emirates, die im vergangenen Jahr in Dubai bei der Landung verunglückte, war technisch in Ordnung. Die Ermittler fokussieren sich nun auf das Verhalten der Crews und die Kommunikation mit dem Tower.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Etwas mehr als ein Jahr ist es her, dass eine Boeing 777 von Emirates bei der Landung in Dubai verunglückte. 30 Menschen wurden damals verletzt. Ein Feuerwehrmann starb beim Versuch, die brennende Maschine zu löschen, als ein Treibstofftank explodierte. Bei den Gründen, die zum Unglück von Flug EK521 führten, schließen die Ermittler der General Civil Aviation Authority GCAA nun zumindest eine Sache aus: Wie im zweiten Zwischenbericht festgehalten wird, lag kein technisches Versagen vor.

Jetzt fokussieren sich die Ermittler auf menschliche Faktoren, die zum Unfall beigetragen haben können, wie sie im neuen Bericht schreiben. Die Handlungen der Piloten werden unter die Lupe genommen. Aber auch die Kommunikation mit dem Kontrollturm spielt eine Rolle – vor allem, wenn es darum geht, korrekte Informationen über die Wetterbedingungen an die Crew weiterzugeben.

Wind änderte sich

Denn diese Bedingungen spielten bei dem Unfall der Boeing 777-300 eine wichtige Rolle. Der Jet verunglückte, nachdem der Versuch durchzustarten misslang. Diesbezüglich haben man neue Sicherheitsvorkehrungen vorgeschlagen, so die General Civil Aviation Authority im Bericht, ohne weiter darauf einzugehen. Die Windkonditionen hatten sich während des Anfluges plötzlich geändert: Zunächst herrschte Gegenwind, der sich aber schließlich in Rückenwind änderte und immer stärker wurde. Nur fünf Sekunden vor dem Aufsetzen änderte sich die Windrichtung erneut.

Der Wind wirkte sich nach der Bruchlandung auch auf die Evakuierung des Fliegers aus. Auch das wird nun von der General Civil Aviation Authority untersucht. Wegen des starken Windes, ließen sich die Notrutschen des Flugzeugs nur schwer oder teilweise gar nicht nutzen. Emirates selbst führt ebenfalls eine unabhängige Untersuchung des Unfalls durch. Man untersuche auch das Training der Crews sowie «operative Prozesse».

Mehr zum Thema

Das Protokoll der Bruchlandung in Dubai

Das Protokoll der Bruchlandung in Dubai

Ryanair-Maskottchen im Emirates-Sitz. «Hasse es», schrieb die Airline darunter.

Ryanair lästert über neue Emirates-Kopfstütze - und kassiert prompt einen Konter

ticker-emirates

Emirates prüft offenbar neue Strecke: Mailand - Lima

ticker-emirates

Emirates kurbelt Nachfrage an - unbegrenzt kostenlose Umbuchungen für Dubai-Flüge

Video

Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Kabine des Airbus A321 XLR von United: Bald nach Toulouse unterwegs.
Lufthansa sorgt mit Flug LH2222 nach Toulouse seit Jahren für unterhaltsame Ansagen. Nun greift United Airlines die Idee auf: Die neue Verbindung von Washington nach Toulouse bekommt ausgerechnet die Flugnummer UA222.
Laura Frommberg
Laura Frommberg