Airbus A380 von Emirates: In Dubai muss die Airline sich ab Mai zurückhalten.

Emirates groundet Zehntel der Flotte

Für die Golfairline werden die nächsten Monate frustrierend. Zwanzig Flieger muss Emirates außer Betrieb nehmen. Schuld ist der Flughafen Dubai.

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«Es wird sich auf den Gewinn auswirken und irgendwie müssen wir damit klar kommen.» So deutlich äußert sich Emirates-Chef Tim Clark. Denn etwas dagegen tun kann er nicht. Der Flughafen Dubai muss seine Pisten reparieren. Das drückt die Kapazität und Emirates muss sich anpassen.

Der größte Kunde von Boeings Langstreckenjet 777 und Airbus' A380 muss daher eine ganze Reihe der großen Flugzeuge durch kleinere ersetzen. So hoffe man, die Verringerung der Passagierzahlen zu minimieren, so Clark. Rund zwanzig Flugzeuge aus der Flotte von 213 Fliegern müssen vorübergehend stillgelegt werden.

Kapazität von Dubai soll steigen

Das Zwangs-Grounding dauert von Mai bis Juli. Das ist immerhin der bessere Zeitpunkt als in den Monaten danach. Denn in den warmen Monaten sind die Passagierzahlen meist weniger hoch als in anderen. Auch der Fastenmonat Ramadan fällt in diesen Zeitraum. Ab August dürfte das Aufkommen auch wegen der Feiertage um das Eid-Fest als Ende des Ramadans wieder steigen.

Auf den geplanten Ausbau der Flotte habe das Grounding keine Auswirkungen, so Clark. In diesem Jahr werde man 22 Flugzeuge zur Flotte hinzufügen. Der Ausbau des Flughafens soll die Kapazität des Drehkreuzes in Dubai auf 90 Millionen erhöhen. Allein im vergangenen Jahr waren die Zahlen um 15 Prozent auf 66 Millionen angestiegen. Die Starts und Landung erhöhten sich um ganze 75 Prozent, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.

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