Die drei Airbus A380 von Emirates landeten außerplanmäßig in Wien.

Wegen Nahost-EskalationStelldichein von drei Airbus A380 gleichzeitig in Wien

Aufgrund der iranischen Raketenangriffe auf Israel mussten viele Flüge der Golfairline Umwege fliegen oder ungeplant zwischenlanden. In Wien landeten gleich drei Airbus 380 von Emirates.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Wer in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (1. auf 2. Oktober) von Europa in Richtung Dubai fliegen wollte, brauchte mitunter viel Geduld. Aufgrund der iranischen Raketenangriffe auf Israel konnte der Luftraum über dem Iran nicht überflogen werden. Airlines wie Emirates nuützen normalerweise einen Korridor, der von der Türkei über den Iran beziehungsweise Irak und den Persischen Golf in Richtung Vereinigte Arabische Emirate führt.

Dies war mit der Eskalation in Nahost aber nicht mehr möglich. Die Folge war, dass etliche Flüge der größten Golfairline von Europa in Richtung Dubai diese Passage nicht mehr nutzen konnten und einen massiven Umweg über Saudi-Arabien nehmen mussten. Dies ging sich in einigen Fällen aufgrund des deutlich höheren Treibstoffbedarfs nicht nonstop aus. Viele Emirates-Maschinen mussten daher umdrehen und für die längere Strecke bei einem Zwischenstopp auftanken.

Emirates verteilt Flugzeuge auf verschiedene Flughäfen

So hatten die Flughäfen Antalya, Athen, Istanbul und Budapest, Izmir, Kairo, Rhodos und Warschau unerwarteten Emirates-Besuch. Und auch der Flughafen Wien durfte sich um drei Airbus A380 kümmern, die spätabends landeten und ihren Flug nach Dubai fortsetzten, nachdem sie aufgetankt worden waren. Sie waren in London-Heathrow und London-Gatwick sowie in Manchester in Richtung Dubai unterwegs.

«Nach der gestrigen Schließung des Luftraumes musste Emirates einige Flüge umleiten oder streichen. Wir beobachten die Situation genau und unternehmen alle Anstrengungen, um die Beeinträchtigungen für unsere Kundinnen und Kunden so gering wie möglich zu halten», erklärt Elisabeth Zauner gegenüber aeroTELEGRAPH. Die Landeschefin der Golfairline für Österreich erklärt weiter, man rate Gästen, die am Dubai International Airport abfliegen oder ankommen, ihren Flugstatus online zu überprüfen.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Bilder der drei Airbus A380 von Emirates in Wien. Ein Klick aufs Foto öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Nahost-Luftraum: Viele Orte werden gemieden.

Umleitungen, Streichungen, verstopfter Luftraum - Nahost-Krieg stellt Airlines vor Probleme

Lufthansa-Flug LH630 nach Dubai: Kehrte am 1. Oktober um nach Frankfurt.

Iran beschießt Israel - Flüge von Lufthansa und Co. drehen um

Israel zwingt iranische Boeing 747, Flug nach Beirut abzubrechen

Israel zwingt iranische Boeing 747, Flug nach Beirut abzubrechen

ticker-emirates

Emirates prüft offenbar neue Strecke: Mailand - Lima

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil