Lufthansa-Flug LH630 nach Dubai: Kehrte am 1. Oktober um nach Frankfurt.

EskalationIran beschießt Israel - Flüge von Lufthansa und Co. drehen um

Iranische Raketen fliegen Richtung Israel, Lufträume sind geschlossen. Flugzeuge von Lufthansa, Swiss und vielen anderen Airlines müssen ihre Routen ändern.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Am Dienstag (1. Oktober) um 18:30 Uhr teilte Lufthansa-Tochter Swiss mit: «Aufgrund der jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten meidet Swiss ab sofort die Lufträume über dem Iran, Irak und Jordanien bis mindestens einschließlich 2. Oktober.»

Dies werde zu etwas längeren Flugzeiten von bis zu 15 Minuten nach Dubai, Indien und Südostasien führen. «Der israelische und der libanesische Luftraum werden unabhängig von dieser kurzfristigen Anpassung bis einschließlich 31. Oktober umflogen.» Gegenüber aeroTELEGRAPH bestätigte die Airline, dass all dies für die ganze Lufthansa Group gilt.

Lufthansa lässt Asien-Flüge umdrehen

Nur wenige Minuten später, um 18:36 Uhr mitteleuropäischer Zeit, teilte die israelische Armee IDF beim Kurznachrichtendienst X mit: «Alle israelischen Zivilisten befinden sich in Luftschutzkellern, da Raketen aus dem Iran auf Israel abgefeuert werden.» Damit hat der erwartete Luftangriff des Iran auf Israel begonnen, nachdem israelische Streitkräfte zuvor eine Bodenoffensive gegen die mit Iran verbündete Hisbollah im Libanon gestartet hatten.

Swiss hatte zuvor schon erklärt: «Der heutige Flug LX242 nach Dubai wurde aufgrund der Luftraumsperrung nach Antalya umgeleitet.» Dort werde das Flugzeug betankt, um anschließend seine Reise nach Dubai außerhalb der genannten Lufträume fortzusetzen.

Stellfichein in Wien

Mindestens drei Lufthansa-Flüge kehrten über der Türkei um nach Frankfurt: ein Airbus A340-300 mit Ziel Mumbai (LH756), ein A330-300 mit Ziel Dubai (LH630) und eine Boeing 787-9 mit Ziel Hyderabad (LH 752).

Auch Jets vieler anderer Airlines änderten ihre Routen. So auch Flug EK56 von Emirates von Düsseldorf. Statt in Dubai landete er in Budapest. Flug EK2 aus London-Heathrow wich nach Wien aus - genauso wie die Flüge EK16 aus London-Gatwick und EK18 aus Manchester.

Jordanischer und irakischer Luftraum gesperrt

Jordanien und Irak haben ihre Lufträume geschlossen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters wurden Raketen gesehen, die den Luftraum über Jordanien durchflogen.

Mehr zum Thema

Airlines von Lufthansa Group umfliegen Iran, Irak und Jordanien

Airlines von Lufthansa Group umfliegen Iran, Irak und Jordanien

Israel zwingt iranische Boeing 747, Flug nach Beirut abzubrechen

Israel zwingt iranische Boeing 747, Flug nach Beirut abzubrechen

Boeing 787 von Austrian Airlines: Die Flotte wird wachsen.

Austrian Airlines muss auf dritten Dreamliner warten

ticker-lufthansa

Lufthansa veröffentlicht Sonderflugplan für Pilotenstreik

Video

1784
Menschen sind wieder auf dem Weg zum Mond - zum ersten Mal seit mehr als einem halben Jahrhundert. Den Raketen-Start der Mission Artemis 2 sahen Passagiere eines Delta-Air-Lines-Fluges aus der Luft.
Timo Nowack
Timo Nowack
parallel landing san francisco
Am Flughafen von San Francisco sind parallele Landungen künftig tabu. Die neue Regel der US-Luftfahrtbehörde sorgt nicht nur für das Ende eines spektakulären Anblicks – sondern auch für deutlich mehr Verspätungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack