B777 von Emirates beim Start: Gefragter Flieger.

Emirates: B777X oder A380?

Die Golfairline plant eine riesige Flugzeug-Order noch in diesem Jahr. Airbus, Boeing oder vielleicht gar beide Hersteller könnten zum Zuge kommen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Nur eines scheint derzeit wirklich sicher: Noch vor Ende des Jahres wird Emirates eine mehrere milliardenschwere Bestellung aufgeben. Wenn es nicht sogar mehrere werden. Das zumindest bestätigte Emirates-Vertriebschef Thierry Antinori vergangenen Freitag (17. Mai) gegenüber den Medien in Paris. Bisher war bei einer neuen großen Order meist von Boeings neuer B777X die Rede gewesen. Doch Antinori warf mit dem Airbus A380 nun noch eine weitere Möglichkeit in den Raum, wie die französische Wirtschaftszeitung Les Echos berichtet. Bis zu dreißig Stück könne man eventuell brauchen, erklärte er den versammelten Pressevertretern.

Doch über die Details werde man noch entscheiden müssen, so Antinori. Die dreißig A380 würden die neunzig bereits bestellten Superjumbos ergänzen. «Jetzt müssen wir nur schauen - brauchen wir weitere A380 oder lieber noch mehr B777?», so der Manager.

B777X gesichert

Eine Order für weitere Triple Seven – wie groß auch immer sie nun sein mag – scheint Boeing ohnehin so gut wie in der Tasche zu haben. Bereits Anfang Mai hatte Emirates-Chef Tim Clark angekündigt, den Jet kaufen zu wollen. Die Golfairline ist mit einer Flotte von 175 Boeing B777 momentan der größte Nutzer des zweistrahligen Langstreckenjets. Ab 2017 mustert sie die Flieger nach und nach aus. «Ich sage nicht, dass wir 175 B777X kaufen», so Clark. «Aber einen großen Teil der alten B777 werden wir damit ersetzen.» Was für den Rest geplant sei, erklärte er damals nicht.

Die mögliche A380-Bestellung könnte eine Antwort darauf sein. In der Branche hofft man, dass Emirates die nächste Order an der Flugschau in Le Bourget bei Paris im Juni bekannt gibt. Doch laut Vize-Präsident Antinori könne es auch noch bis zur Dubai Air Show im November dauern.

Mehr zum Thema

 Airbus A380 von Global Airlines: Droht jetzt das Ende?

Die Luft für Superjumbo-Airline Global Airlines wird dünner

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Der Airbus A380 von Global Airlines auf einem Foto aus dem Jahr 2025: War schon lange nicht mehr in der Luft.

Neuer Ärger für Global Airlines: Gläubigerin beantragt Liquidation

Airbus A380 von Qantas: Nicht mehr so lange unterwegs wie gedacht.

Qantas schickt den Airbus A380 vier Jahre früher in Rente – während andere länger an ihm festhalten

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies