E190-E2 von Widerøe: Der erste Jet in der Flotte der Norweger.

Order von E190-E2Embraer sticht Bombardier bei Wideroe aus

Die norwegische Regionalairline prüfte zur Expansion intensiv die C-Series von Bombardier. Doch nun kauft Wideroe ihre ersten Jets beim Konkurrenten Embraer.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es ist eine Premiere für Wideroe. Erstmals nimmt die norwegische Regionalairline Düsenflugzeuge in ihre Flotte auf. Im Dezember hatte der Aufsichtsrat den Grundsatzentscheid zur Anschaffung von drei bis fünf Jets gefällt. Einen Monat später ist der Lieferant bereits bestimmt.

Wideroe kauft in einem ersten Schritt 3 Embraer E190-E2, wie der brasilianische Hersteller Montag (16. Januar) bekannt gegeben hat. Neben der festen Order sicherten sich die Norweger Kaufrechte für bis zu 12 weitere Flieger aus der E2-Familie, also E175-E2, E190-E2 und E195-E2. Werden alle ausgeübt, hat der Vertrag einen Wert von 873 Millionen Dollar nach Listenpreisen. Mit den neuen Flugzeugen will Wideroe neue, längere Strecken erschließen - etwa solche von Hammerfest ganz im Norden bis in den Süden Norwegens.

Auch Sukhoi Superjet war im Gespräch

Der Aufsichtsrat hatte dem Management von Wideroe den Auftrag gegeben, Verhandlungen mit Bombardier über die C-Series und die CRJ-Familie, mit Sukhoi über den Superjet 100 und mit Embraer zu führen. Im Sommer hatte die C-Series gar noch als Favorit ausgesehen. Doch nun wählte Wideroe die neueste Generation der Flugzeuge aus Brasilien. Embraer half dabei sicher, dass die Landeswährung Real nach wie vor schwach ist, was die eigenen Produkte verbilligt.

Derzeit besteht die Flotte von Wideroe aus 19 Bombardier Dash 8-100, 3 Dash 8-300, 3 Dash 8-Q200, 5 Dash 8-Q300 und 11 Dash 8-Q400. Keine andere Fluggesellschaft bedient so viele Strecken im skandinavischen Land wie die 1934 gegründete Regionalairline. Mehr als 40 norwegische Flughäfen bedient sie. Hinzu kommen sechs Auslandsstrecken nach Dänemark, Großbritannien und Schweden.

Mehr zum Thema

Bombardier Global 6500: Darf in den USA nicht verkauft werden, sagt Präsident Donald Trump.

Trump will Bombardier aus den USA verbannen - doch die Drohung birgt einen sachlichen Fehler

ticker-bombardier-neu

Bombardier übernimmt kanadisches Werk von Mitsubishi

Bombardier Challenger 3500: Die Ryanair Group hat vier Flugzeuge im Portfolio.

Ryanairs geheime Bombardier-Challenger-Flotte

ticker-bombardier-neu

Südkorea setzt bei zweitem Militärprogramm auf Bombardier Global 6500

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier