E195-E2 in der Lackierung von Luxair: Die Fluggesellschaft hat vier Maschinen fest bestellt.

Bestellung von E2 statt A220Embraer sticht Airbus bei Luxair aus

Luxair kauft vier E195-E2 fest bei Embraer und sichert sich Optionen für fünf weitere Maschinen. Der Expansionskurs der Fluggesellschaft hält an.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Erfahrungen hat Luxair mit Flugzeugen von Embraer in der Vergangenheit bereits gesammelt. Die Fluggesellschaft des Großherzogtums setzte in der Vergangenheit auf mehrere Maschinen der ERJ-Familie und betreibt aktuell zwei E190 von German Airways im Wet-Lease. Laut einem Sprecher der deutschen Fluggesellschaft läuft der Vertrag «noch einige Zeit».

Voraussichtlich ab dem 4. Quartal 2025 wird die Airline dann wieder eigene Embraer-Maschinen betreiben, denn Luxair hat am Mittwoch, 11. Oktober mitgeteilt, vier fabrikneue Embraer E195-E2 fest bei dem brasilianischen Hersteller geordert zu haben. Zusätzlich hat sich die Fluggesellschaft noch Optionen für fünf weitere Maschinen gesichert, die bei Bedarf auch in die kleinere E190-E2 umgewandelt werden, heißt es in der Mitteilung.

Embraer vor Airbus

Mit den Embraer-Jets könnte Luxair die alternde Dash-8-Flotte ersetzen. Airline-Chef Gilles Feith sagte im Ende 2021 im Interview mit aeroTELEGRAPH, dass man das Thema 2024 oder 2025 angehen werde und sich dazu die Airbus A220 und die Embraer E2 anschauen werde.

Damit treibt Luxair ihre Erneuerung und Erweiterung der Flotte weiter voran. Erst in diesem Jahr hat die Fluggesellschaft zwei Boeing 737 Max 8 übernommen. Die Maschinen sind von der irischen Leasinggesellschaft Standard Chartered Aviation Finance für vier Jahre fest geleast. Damit will Luxair vor allem die in die Jahre gekommenen, kleineren Boeing 737-700 ersetzen.

Vier eigene Boeing 737 Max 8

Nach dem Ende des Leasings, was voraussichtlich 2026 so weit sein wird, werden die Maschinen dann durch neue eigene Boeing Max 8 ersetzt, die Luxair im März 2023 fest bei Boeing bestellt hat. Damit war der Expansionsdurst aber noch nicht gestillt.

Nur sechs Wochen nach der ersten Bestellung legte die Nationalairline des Großherzogtums mit dem Kauf zweier weiterer Boeing 737 Max 8 nach. Die Flugzeuge sollen 2027 zur Flotte stoßen.

Auslieferungstermin weiter unklar

Und im Rahmen der Paris Air Show im Juni setzte Luxair noch einen drauf: Die Airline kaufte vier Boeing Max 7. Sie wird damit die erste Betreiberin in Europa. Aktuell ist jedoch unklar, wann die Maschinen ausgeliefert werden können.

Die Zertifizierung durch die amerikanische Luftfahrtbehörde steht weiter aus. Boeing hofft weiter auf grünes Licht bis zum Jahresende, bremste aber kürzlich selbst die Erwartungen. Luxair hat 2023 schon vier Flugzeugbestellungen bei Boeing und Embraer platziert.

Mehr zum Thema

Die LX-LBL bei der Ankunft in Luxemburg: Es Luxairs erste ...

Luxair hat ihre erste Boeing 737 Max

Gilles Feith: «Strategische Kooperationen finde ich wichtig, aber den Beitritt zu einer Allianz sehe ich nicht.»

«Wenn Airbus den A220-500 bringen würde, wäre das für Luxair genial»

ticker luxair neu

Luxair setzt Embraer E195-E2 erstmals am London City Airport ein

ticker luxair neu

Luxair nimmt Flüge nach Tirana auf

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin