Embraers Turboprop: Interesse aus Asien.

Potenzielle KundenEmbraer hat schon 250 Absichtserklärungen für neue Turboprop

Der brasilianische Flugzeugbauer hat Absichtserklärungen für mehr als 250 Turboprops. Aus zwei Weltregionen kommt besonders viel Interesse - an unterschiedlichen Varianten.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Die Nachfrage ist da: Embraer hat schon mehr als 250 Absichtserklärungen für ihr neues Turboprop-Flugzeug erhalten. Das sagte Arjan Meijer, Chef der zivilen Sparte des brasilianischen Flugzeugbauers, diese Woche bei der Farnborough Airshow.

«Die USA sind ein wichtiger Markt für das Segment der 50-Sitzer, da es viele alternde Flugzeuge und keinen Ersatz gibt», so Meijer im Gespräch mit dem Portal Air Insight. Die eigene Turboprop-Variante mit bis zu 70 Sitzen und dem Projektnamen TP70 «bietet das Potenzial, eine Drei-Klassen-Kabine mit 50 Sitzen zu haben», sagte der Manager.

90-Sitzer in Asien gefragt

Aus Asien spüre man eine große Nachfrage nach der Turboprop-Variante mit 90 Sitzen, so Meijer. «Es gibt dort viel Interesse daran, die Kosten pro Sitzen mit einem etwas größeren Turboprop-Flugzeug zu drücken.»

Das Interesse an den beiden Versionen halte sich in etwa die Waage. Die Entscheidung, ob Embraer den 70- oder den 90-Plätzer  zuerst auf den Markt bringe, werde sich auch danach richten, welche Fluggesellschaften aus den Absichtserklärungen feste Orders machen würden.

Keine Triebwerke von GE

Embraer machte in Farnborough klar, dass man am Plan festhält, sich bis Ende 2022 für einen Triebwerkslieferanten zu entscheiden. Allerdings sind mittlerweile nur noch Pratt & Whitney und Rolls-Royce im Rennen. GE Aviation hat laut Meijer kein passendes Angebot gemacht.

Embraer will mit dem neuen Turboprop-Modell den Marktführer ATR angreifen. Für die Brasilianer wird es eine Rückkehr. Denn als Embraer 1969 gegründet wurde, war die EMB 110 Bandeirante mit zwei Propellern das erste Produkt des damals jungen Herstellers, der aktuell nur Düsenflieger baut. Der Startschuss für das neue Modell soll Mitte 2023 fallen.

Mehr zum Thema

Warum Embraer die Motoren nach hinten verlegte

Warum Embraer die Motoren nach hinten verlegte

Arjan Meijer: «Es gibt eine Chance, dass wir die E175-E2 bauen werden. Aber es gibt auch die Möglichkeit, dass wir sie nicht bauen werden.».

«Embraers Turboprop wird ein schlichtes, schönes Flugzeug»

Embraer will Mitte 2023 mit neuer Turboprop losgegen

Embraer will Mitte 2023 mit neuer Turboprop losgegen

ticker-embraer

Embraer erwägt neue Endmontagelinien auch in den USA

Video

de haviland dh88 comet g acss
Sie wurde 1934 gebaut und gewann ein legendäres Luftrennen. Nun ist die einzige noch flugfähige de Havilland DH.88 Comet der Welt bei der Flugschau schwer beschädigt worden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Start der Boeing 787 von Vietnam Airlines aus Passagiersicht: Deutlich über das Pistenende in München hinaus.
Neue Aufnahmen zeigen das ganze Ausmaß des Zwischenfalls mit einer Boeing 787 von Vietnam Airlines in München. Sie rollte beim Start rund 120 Meter über das Pistenende hinaus, bevor sie abhob. Auch deuten Berichte darauf hin, dass die Bremsen aktiviert waren.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin