Boeing 737-800 von Up: Ab nach Berlin.

El Al hofft auf Billigtochter Up

Die Konkurrenz macht El Al schwer zu schaffen. Mit der Lowcost-Anbeiterin Up will man nun Marktanteile von Easyjet und Co. zurückgewinnen.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Auf der himmelblauen Boeing 737-800 prangen frech weiße Wölkchen. Nur die Heckflosse mit dem dunkelblauen Davidstern lässt noch erahnen, dass dies eigentlich ein Flugzeug von El Al ist. Mit dem erfrischenden Look verpackt die israelische Traditionsairline ihre neue Billigtochter Up, die am Sonntag (30. März) offiziell lanciert wurde.

Jungfernflug LY2371 startete am Flughafen Tel Aviv Ben Gurion in Richtung Berlin-Schönefeld. Künftig wird Up die Strecke bis zu zwölf Mal pro Woche bedienen. Neben der deutschen Hauptstadt fliegt die neue Billigfluglinie auch nach Budapest, Larnaca, Kiew und Prag. 52 wöchentliche Flüge sind es insgesamt. Die Flotte von Up besteht vorerst aus fünf Boeing 737-800.

El Al hat noch immer einen miesen Ruf

Up soll El Al helfen, wieder auf die Beine zu kommen. Eine überalterte Flotte, das Fehlen einer Allianz und ein erratischer Flugplan machten die Fluggesellschaft in den letzten Jahren für Reisende immer unattraktiver. Selbst bei israelischen Kunden besaß sie keinen guten Ruf mehr. Miesen Service, alte Flugzeuge und zu hohe Preise beklagen Passagiere etwa auf dem Bewertungsportal Skytrax. 2013 schrieb die Fluggesellschaft nach einer ersten Kurskorrektur zwar erstmals seit langem wieder einen Gewinn. 25,4 Millionen Dollar betrug der Überschuss. Im Vorjahr stand unter dem Strich noch ein Minus von 18 Millionen.

Doch über den Berg ist El Al damit nicht. Denn die Konkurrenz durch Billiganbieter wie Easyjet und Vueling setzt der israelischen Nationalairline weiterhin zu. Die Marktöffnung durch das Opensky-Abkommen mit der EU wird die Situation zusätzlich verschärfen. Längst kündigte auch Ryanair Interesse an Flügen ins Heilige Land an.

Veränderte Kundenbedürfnisse

Die israelische Antwort bietet billige Tarife. Für Sitzplatzreservationen und Gepäck muss aber separat gezahlt werden. Das Angebot komme gut an, sagt El-Al-Chef David Malmon. «Seit dem Verkaufsstart verkauften wir 180'000 Flugsegmente». Da sei ein eindrückliches Resultat. Mit Up reagiere man auf veränderte Kundenbedürfnisse und leite eine Veränderung ein.

http://www.youtube.com/watch?v=JnVxPcuV6s0

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Tecnam P2012 VIP von außen: Der Innenraum ist neu.
Tecnam will mit der P2012 als VIP-Version einen neuen Markt erobern - dank italienischem Design, Alcantara-Interieur und Espressomaschine an Bord. Doch es gibt einen Dämpfer.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil