Boeing 737-800 von Up: Ab nach Berlin.

El Al hofft auf Billigtochter Up

Die Konkurrenz macht El Al schwer zu schaffen. Mit der Lowcost-Anbeiterin Up will man nun Marktanteile von Easyjet und Co. zurückgewinnen.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Auf der himmelblauen Boeing 737-800 prangen frech weiße Wölkchen. Nur die Heckflosse mit dem dunkelblauen Davidstern lässt noch erahnen, dass dies eigentlich ein Flugzeug von El Al ist. Mit dem erfrischenden Look verpackt die israelische Traditionsairline ihre neue Billigtochter Up, die am Sonntag (30. März) offiziell lanciert wurde.

Jungfernflug LY2371 startete am Flughafen Tel Aviv Ben Gurion in Richtung Berlin-Schönefeld. Künftig wird Up die Strecke bis zu zwölf Mal pro Woche bedienen. Neben der deutschen Hauptstadt fliegt die neue Billigfluglinie auch nach Budapest, Larnaca, Kiew und Prag. 52 wöchentliche Flüge sind es insgesamt. Die Flotte von Up besteht vorerst aus fünf Boeing 737-800.

El Al hat noch immer einen miesen Ruf

Up soll El Al helfen, wieder auf die Beine zu kommen. Eine überalterte Flotte, das Fehlen einer Allianz und ein erratischer Flugplan machten die Fluggesellschaft in den letzten Jahren für Reisende immer unattraktiver. Selbst bei israelischen Kunden besaß sie keinen guten Ruf mehr. Miesen Service, alte Flugzeuge und zu hohe Preise beklagen Passagiere etwa auf dem Bewertungsportal Skytrax. 2013 schrieb die Fluggesellschaft nach einer ersten Kurskorrektur zwar erstmals seit langem wieder einen Gewinn. 25,4 Millionen Dollar betrug der Überschuss. Im Vorjahr stand unter dem Strich noch ein Minus von 18 Millionen.

Doch über den Berg ist El Al damit nicht. Denn die Konkurrenz durch Billiganbieter wie Easyjet und Vueling setzt der israelischen Nationalairline weiterhin zu. Die Marktöffnung durch das Opensky-Abkommen mit der EU wird die Situation zusätzlich verschärfen. Längst kündigte auch Ryanair Interesse an Flügen ins Heilige Land an.

Veränderte Kundenbedürfnisse

Die israelische Antwort bietet billige Tarife. Für Sitzplatzreservationen und Gepäck muss aber separat gezahlt werden. Das Angebot komme gut an, sagt El-Al-Chef David Malmon. «Seit dem Verkaufsstart verkauften wir 180'000 Flugsegmente». Da sei ein eindrückliches Resultat. Mit Up reagiere man auf veränderte Kundenbedürfnisse und leite eine Veränderung ein.

http://www.youtube.com/watch?v=JnVxPcuV6s0

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack