Bombardier CRJ700 von Línea Aérea Cuencana: Bald in der Luft.

Neue Airline für Ekuador

Die Verlegung des Flughafens Quito kommt der neuen Línea Aérea Cuencana gelegen. Sie will Bewohner des Südens schneller zum abgelegenen Airport bringen.

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Niemand zweifelt daran, dass der Flughafen der Hauptstadt verlegt werden musste. Zu gefährlich waren die Anflüge durch hohe Berge, häufigen Nebel und dicht besiedeltes Gebiet. Doch die Verkehrsanbindung des Nuevo Aeropuerto Internacional de Quito ist schlecht. Denn er ist 15 Kilometer östlich der Metropole gelegen. Die Fahrt ins Zentrum über die einzige Strasse kann schnell eine Stunde und mehr dauern. Die geplante sechsspurige Autobahn vom Flughafen nach Quito ist noch nicht fertig gebaut. Und aus anderen Landesgegenden dauert die Anreise noch länger. Gewisse Flugverbindungen lassen sich nun aus entlegeneren Regionen gar nicht mehr erreichen, wenn man als Passagier nicht in Quito übernachten will.

Eine neue Airline will da nun Abhilfe schaffen. Línea Aérea Cuencana LAC steht kurz davor, die Linienflüge ab dem südekuadorianischen Flughafen Cuenca aufzunehmen. Derzeit werden noch Testflüge mit der Bombardier CRJ700 durchgeführt, welche das Unternehmen seit letztem Sommer besitzt. Für bald schon erwartet es die Betriebsbewilligung. Die Airline will ab ihrer Basis nach Quito und Guayaquil fliegen.

Weitere Flugzeuge

Die Strecke nach Quito ist indes umkämpft. Sowohl Aerogal, Tame als auch Lan fliegen sie. Nach Guayaquil sieht Línea Aérea Cuencana denn auch mehr Potenzial. Da gebe es «unbefriedigtes Potenzial», erklärte Cuencas Flughafenchef Juan Ignacio Ordóñez der Zeitung Hoy. Offenbar ist die Airline ebenso zuversichtlich. Gemäß dem Fachportal CH Aviation plant sie die Anschaffung zweiter Bombardier CRJ900.

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