Boeing 737 Max von Tui: Der deutsche Ableger hat noch keine.

Einigung mit BoeingTui bekommt restliche 737 Max zwei Jahre später

Der Reiseriese hat sich mit Boeing geeinigt. Der Flugzeugbauer kompensiert einen «erheblichen Teil des Schadens» durch das Grounding der 737 Max. Zudem will Tui die weiteren Jets später.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es sind hohe Beträge: Im Geschäftsjahr 2018/19, das mit dem September 2019 endete, bescherte das Grounding der Boeing 737 Max Tui bereits Kosten in Höhe von 293 Millionen Euro. Falls der Flugstopp bis im Herbst des laufenden Jahres andauert, wonach es derzeit aussieht, erwartet der deutsche Reisekonzern nochmals Kosten von 220 bis 270 Millionen. Insgesamt wird ihn der Ausfall des neuen Flugzeugmodells also mehr als eine halbe Milliarde Euro kosten.

Einen großen Teil des Betrages bekommt Tui allerdings zurück. Man habe mit Boeing eine Kompensation vereinbart, «die einen erheblichen Teil des Schadens abdeckt», teilte der Konzern am Mittwoch (3. Juni) mit. Das Geld werde schrittweise über die kommenden zwei Jahre ausbezahlt. Zudem erhalte man Guthaben für künftige Flugzeugbestellungen.

Tui bekommt nur noch halb so viele Flugzeuge

Aktuell besitzt Tui 15 Boeing 737 Max. Acht weitere hätten 2019 in die Flotte aufgenommen werden sollen. Doch gleichzeitig mit der Kompensation hat der Konzern eine Verschiebung der Übergabe der bestellten 61 Flieger vereinbart.

«In den kommenden zwei Jahren werden weniger als die Hälfte der ursprünglich vorgesehenen Flugzeuge ausgeliefert», heißt es in der Pressemitteilung. «Gegenüber der ursprünglichen Planung ergibt sich eine durchschnittliche Verzögerung von rund zwei Jahren.» Dies unterstütze den Plan, die Flotte der fünf Konzernairlines in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Belgien, den Niederlanden und Schweden in Folge der Corona-Krise zu verkleinern. Im Schnitt werden die Lieferungen um zwei Jahre verschoben.

Was dies für die deutsche Tuifly bedeutet, ist noch nicht klar. Man bestimme das «in den nächsten Wochen», so ein Sprecher.

Mehr zum Thema

Tui Boeing 787-8

Tui bestellt zwei weitere Boeing 787-9

2014 bestellt Sun Express 50 Boeing 737 Max zur Flottenerneuerung.

So reagieren Sun Express und Tuifly auf längeres Grounding

737 Max von Tuifly stehen auf Mitarbeiterparkplatz

737 Max von Tuifly stehen auf Mitarbeiterparkplatz

ticker-boeing-1

Boeing liefert im März weniger Flugzeuge aus

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg