Die Tupolev Tu-204 mit dem Kennzeichen RA-64058 (hier zu sehen im Jahr 2016 in Zürich): Hob auch am Donnerstagmorgen in Moskau ab.

Russische Regierungsflotte in der LuftEine Karawane von Tupolev Tu-214, Ilyushin Il-96 und Superjet 100

Was ist da los? Die russische Regierung ließ am Donnerstag etliche ihrer Flugzeuge gleichzeitig abheben. Die meisten starteten in Moskau und kehrten später auch dahin zurück.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Viel Bewegung bei der russischen Regierungsflotte. Mehrere Flugzeuge verließen am Donnerstagvormittag (17. März) Moskau. Der Superjet 100 mit dem Kennzeichen RA-89039 flog aus der russischen Hauptstadt nach Tyumen und kehrte zurück. Der Airbus A319 RA-73025 und die Tupolev Tu-214 RA-64532 reisten nach Novosibrisk und dann zurück.

Die Antonov An-148 mit dem Kennzeichen RA-61716 steuerte nach Ufa, die Tupolev Tu-214 mit dem Kennzeichen RA-64516 nach Omsk - auch diese beiden kehrten danach wieder zurück. Die Ilyushin Il-96 mit dem Kennzeichen RA-96021 startete in Moskau und landete dort ohne Zwischenstopp wieder rund eine Stunde und zehn Minuten später. Die Tupolev Tu-154 mit dem Kennzeichen RA-85042 flog aus Russlands Hauptstadt nach Krasnodar und dann weiter Richtung Grozny in Tschetschenien.

Zwei Ilyushin Il-76 nach Kaliningrad

Die Ilyushin Il-96 mit dem Kennzeichen RA-96017 steuerte in den hohen Norden nach Sibirien, die Tupolev Tu-204 mit dem Kennzeichen RA-64058 in Richtung der Stadt Surgut. Die beiden Ilyushin Il-76 MD der russischen Luftwaffe mit den Kennzeichen RA-78796 und RA-78831 flogen von Pskov in die Exklave Kaliningrad, die zwischen Polen und Litauen liegt.

Zuerst fielen einem Twitter-Nutzer die vielen Flugbewegungen auf. Seine Tweets führten zu einer wilden Sammlung aus Spekulationen, was der Grund sein könnte.

Viele Spekulationen, keine gesicherten Infos

Die Nutzer tippten auf russische Pläne für einen Nuklearschlag, auf einen Putsch gegen Präsident Putin, auf eine Zusammenkunft führender Politik und Militärs in Moskau, auf eine Demonstration gegenüber der Nato, auf den Transport einer sehr wichtigen Person, bei dem nicht klar sein durfte, in welcher Maschine diese sich wirklich befand. Und das sind nur einige Beispiele. Gesicherte Informationen gibt es derweil nicht.

Mehr zum Thema

Boeing 747 von Sky Gates in Frankfurt-Hahn: Der Jumbo-Jet hat jetzt ein aserbaidschanisches Kennzeichen.

Aus russischen Boeing 747 werden kurzerhand aserbaidschanische

Flughafen Belgrad: Seit dem Ukraine-Krieg oftmals Umsteigeort für Russinnen und Russen.

Wohin russische Reisende via Belgrad, Istanbul und Dubai fliegen

Airbus A321 Neo von Aeroflot: Gehört einem ausländischen Lessor.

Wie Russland die Verstaatlichung von Jets vorbereitet

Der Flugverlauf: Flug RCH4555 war rund 1:15 Stunde unterwegs.

Mysteriöser Flug: Boeing C-17A Globemaster der USA landet in Moskau

Video

airbus a320 fly aryztan feuer
Rauch und Flammen an einem Airbus A320 von Fly Arystan: Während routinemäßiger Wartungsarbeiten am Flughafen Almaty brach ein lokal begrenzter Brand aus. Passagiere und Crew waren nicht an Bord, ein Mitarbeiter wurde jedoch verletzt.
Timo Nowack
Timo Nowack
northeast airlines boeing 737 800 frachter
Bis 1972 flog im Nordosten der USA Northeast Airlines. Nun soll der Name an den Himmel zurückkehren - als Frachtfluggesellschaft mit Boeing 737-800.
Timo Nowack
Timo Nowack
«Habe a nice trip»: Liebe Botschaft vor Abflug.
Manchmal braucht es für einen besonderen Abschied nicht mehr als Wasser und ein bisschen Kreativität. Das bewies nun ein Mitarbeiter von Japan Airlines.
Redaktion