Los Yungas in Bolivien: Ecojet soll die wichtigsten Ziele des Landes anfliegen.

Neue Airline für Bolivien

Die Tests waren erfolgreich, im Terminal von Cochabamba klebt bereits das Logo: Ab August soll die neue Ecojet abheben. Doch der Markt ist umkämpft.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Neun Monate folgte Probeflug auf Probeflug. Im nächsten Schritt muss nun noch das obligatorische Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) ausgestellt werden. Und dann soll die Generaldirektion für Zivilluftfahrt grünes Licht geben, dass die neue Airline Ecojet ab August die wichtigsten Ziele in Bolivien ansteuern kann. Vom Hauptsitz Cochabamba will die Fluggesellschaft La Paz El Alto, Santa Cruz Viru Viru und Potosí anfliegen. Insgesamt soll es täglich sieben Flüge geben. Als Fluggerät wird vorerst eine Avro RJ85 von British Aerospace zum Einsatz kommen – in der eng bestuhlten Variante mit 100 Sitzplätzen. Die Maschine flog früher einmal für Lufthansa Cityline. Nach einer ersten Phase ist auch eine Boeing B737-300 für die Flotte vorgesehen.

Die neue Fluggesellschaft steigt jedoch in einen gut besetzten Markt ein: Mit Boliviana de Aviacion, TAM und Aerocon bieten bereits drei Fluglinien Inlandsflüge an, Ecojet wird nun Nummer vier. Geschäftsführer Linder Delgadillo ist dennoch überzeugt, dass der Neuling seine Nischen finden wird. Es gebe immer noch unbefriedigte Nachfrage, besonders in der Bergbaustadt Potosí.

Private Investoren

Hinter dem Unternehmen steht eine private Investorengruppe, wie Delgadillo gegenüber Aero Latin News erklärte. Zehn Millionen Euro sollen die Kapitalgeber bereitgestellt haben. Dafür entstehen in Cochabamba neue Arbeitsplätze – 75 Angestellte, darunter Ingenieure, Techniker und die Flugbesatzung, sollen fürs Erste angeheuert worden sein.

Mehr zum Thema

Kampfdrohneneinsatz im Dschungel Kein Entkommen für Drogenschieber

Wie die Armee der USA Drogenkartelle aus der Luft bekämpft

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Video

Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack