Streikende Arbeiter: Das Personal hat Angst um seine Gesundheit.

Reinigungskräfte am FlughafenStreiks wegen Ebola-Angst

In New York gingen Reinigungsmitarbeiter der Flughäfen auf die Straße. Sie haben Angst, sich bei der Arbeit mit Ebola anzustecken.

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Flughäfen sind das Tor zur Welt – leider auch für Viruserkrankungen wie Ebola. Gleich mit drei verschiedenen Flügen reiste etwa der erste in den USA erkrankte Patient ein. An Airports herrscht deshalb Alarmbereitschaft. An vier großen US-Flughäfen, darunter New York JFK, sollen die Untersuchungen der ankommenden Passagiere noch einmal verschärft werden.

Den Mitarbeitern macht das offenbar Sorgen. Wie der Fernsehsender ABC berichtet, sind an den New Yorker Flughäfen La Guardia und JFK mehrere hundert Mitarbeiter von Reinigungsfirmen in den Streik getreten. Sie bemängeln, dass das Ansteckungsrisiko bei ihrer Arbeit unterschätzt wird.

Spritzen, Blut, Erbrochenes

Bei der Reinigung von Flugzeugen würde man häufig auf Spritzen, Blut und Erbrochenes stoßen – Ebola überträgt sich über Körperflüssigkeiten. Die Proteste fanden über Nacht statt. Ebola, so heißt es, sei allerdings nur der Auslöser. Auch sonst seien die Bedingungen möglicherweise gesundheitsschädlich. «Man würde meinen, dass ein Arbeitgeber angesichts der vielen Ansteckungsrisiken mehr tun würde», wird eine Mitarbeiterin des Dienstleisters Airserv im Beitrag zitiert.

Die Regierung hat inzwischen spezielle Trainings für die Mitarbeiter entwickelt, in denen sie lernen, wie sie eine Ansteckung bei der Reinigung der Flugzeugtoiletten und der Kabine verhindern.

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