Airbus A319 von Easyjet, Kennzeichen G-EZDD: Bald weniger Reisende an Bord.

Kleinere KabinencrewEasyjet streicht im Airbus A319 Sitze wegen Personalmangel

Viele Airlines haben derzeit nicht genügend Personal. Easyjet reduziert in ihrer Heimat nun die Zahl der Reisenden im Airbus A319. So sind weniger Crew-Mitglieder nötig.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es geht nicht darum, wie schnell der Passagier auf Platz 22 A seine Cola bekommt. Wie groß die Kabinencrew eines Flugzeuges sein muss, ist keine Frage der Servicequalität, sondern der Sicherheit. «Eine Mindestanzahl von Kabinencrew-Mitgliedern ist erforderlich, um eine rechtzeitige Evakuierung effektiv durchzuführen und die Überlebenschancen der Fluggäste bei einem Unfall zu erhöhen», hält die Internationale Zivilluftfahrtorganisation Icao fest.

So hängt die Mindestanzahl der erforderlichen Crewmitglieder vom Flugzeugmodell mit seiner spezifischen Zahl von Notausgängen und der Anzahl der eingebauten Sitze ab. So hat beispielsweise Easyjet in ihren Airbus A319 Sitze für 156 Fluggäste verbaut und muss dafür eine Kabinencrew einsetzen, die aus mindestens vier Personen besteht.

Sechs Reisende und ein Crew-Mitglied weniger

Ausreichend Personal zu finden, ist in der europäischen Luftfahrt aber gerade nicht immer einfach. In der Corona-Pandemie haben die Fluggesellschaften sich von vielen Mitarbeitenden getrennt. Nun haben sie Probleme, schnell genug neue Arbeitskräfte zu finden, um besonders dem stark anziehenden Urlaubsverkehr gerecht zu werden. Hohe Kranken- und Quarantänestände erschweren die Lage machmal zusätzlich.

Darauf reagiert Easyjet. «In diesem Sommer werden wir unsere britische A319-Flotte mit maximal 150 Passagieren und drei Kabinencrew-Mitgliedern an Bord betreiben», teilt die Fluggesellschaft mit und verweist auf die entsprechenden Regeln der britischen Behörde CAA. «Dies ist ein effektiver Weg, unsere Flotte zu betreiben und gleichzeitig unseren Betrieb in diesem Sommer, in dem wir voraussichtlich wieder das Flugniveau von 2019 erreichen werden, robuster und flexibler zu gestalten.»

Ankündigung vorerst nur für britische Flieger

Laut dem Luftfahrtdaten-Portal CH Aviation gehören zur britischen Flotte von Easyjet 62 Airbus A319-100, von denen aber rund zehn aktuell nicht aktiv sind. Easyjet Switzerland verfügt demnach über drei der Flugzeuge und Easyjet Europe über 34, die in Österreich registriert sind. Die aktuelle Sitzplatzreduzierung gilt allerdings nur für die britische Flotte.

Mehr zum Thema

Airbus A319 von Easyjet: Sechs der Flieger kamen aus Russland.

Easyjet und Co. zahlen keine Raten mehr für in Russland geleaste Jets

Easyjet mit zwei neuen Strecken ab Basel und Genf

Easyjet mit zwei neuen Strecken ab Basel und Genf

Flugzeug von Easyjet: Künftig selten in Wien zu sehen.

Easyjet schleicht sich aus Wien weg

ticker-easyjet

Salerno: Easyjet streicht Flüge nach Berlin und Genf

Video

alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin