Carolyn McCall: Die Easyjet-Chefin gibt Swiss keine Chance.

Carolyn McCallEasyjet-Chefin schießt gegen Swiss

Die Swiss versucht mit neuen Tarifen, den Billigfliegern Konkurrenz zu machen. Easyjet-Chefin Carolyn McCall hält davon wenig.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Tiefere Preise, One-Way-Tarife, Gebühren für Aufgabegepäck – Swiss hat sich einiges einfallen lassen, um gegen Billigflieger anzukommen. Vor allem Easyjet macht der Swiss das Leben schwer. Die Chefin der britischen Billigairline hält nicht besonders viel von den Ambitionen. «Den traditionellen Airlines wird es nicht gelingen sich zu wandeln», so ihre Meinung.

Dazu hätten die Fluglinien viel zu starre Kostenstrukturen. «Man kann als Luxus-Label eben nicht plötzlich ein Aldi werden», so die Managerin in einem Interview mit der Schweizer Aargauer Zeitung. Das sei schlicht nicht möglich und sei auch noch in keiner Branche vorgekommen. «Schauen Sie nur mal die Probleme an, die die Swiss mit ihren Piloten hat, weil sie deren Löhne senken muss». Die eigenen Löhne, so betont die Airline-Chefin, seien mit denen anderer Airlines zu vergleichen.

Wegzug aus Basel?

Dem britischen Billigflieger Easyjet drohen am Flughafen Basel Mulhouse höhere Kosten. Die französische Regierung überlegt sich, von dort ansässigen Firmen Unternehmenssteuern zu verlangen. Easyjet-Chefin Carolyn McCall rechnet mit einer Entscheidung im Jahr 2015. Und sie hofft, dass die Steuern abgewendet werden können.

Falls nicht, müsse man die Situation «neu beurteilen», so McCall. «Wir haben ein großes Netzwerk von Standorten und können unsere Maschinen auch problemlos anderswo stationieren» – auch wenn Easyjet Basel eigentlich sehr möge. Als neuer Flughafen käme der Flughafen Zürich in Frage, heißt es. «Wir bevorzugen Hauptflughäfen, nicht regionale.»

Zürich ist «leidiges Thema»

Das Problem: Auch am Flughafen Zürich sind die Kosten sehr hoch. Es sei «ein leidiges Thema», so McCall. Zürich sei einer der drei teuersten Flughäfen in Europa. Und bei Verhandlungen «leider nicht sehr flexibel». Aber man werde sehen müssen, wie sich die Situation entwickelt.

Nie Langstreckenflüge

Sie selbst fühlt sich mit dem Easyjet-Geschäftsmodell sehr wohl. Langstreckenflüge anzubieten komme für sie nicht in Frage. «Wir werden nie Langstreckenflüge betreiben», so McCall. «Wir wissen sehr gut, was wir können und was nicht. Das wäre ein völlig anderes Businessmodell.»

Mehr zum Thema

ticker-easyjet

EU will Regeln für Airline-Eigentümer verschärfen - Übernahmen wie die von Easyjet könnten schwieriger werden

ticker-easyjet

Easyjet startet drei neue Winterstrecken ab Großbritannien - auch nach Straßburg

ticker-easyjet

Easyjet baut Vorstand um – Operativchef wird wieder Pilot

Airbus A320 von Easyjet: Die Fluglinie ist begehrt.

Easyjet bekommt höhere Gegenofferte - und sagt Castlelake ab

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies