Der Stand ist am Barra Airport die Piste.

SchottlandDrei Flughäfen schaffen Sicherheitschecks ab

Ein Flughafen ohne Sicherheitskontrolle? Kaum vorstellbar. Doch an drei Flughäfen in Schottland ist das neuerdings Tatsache.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Der Flughafen Barra ist schon jetzt einzigartig. Immerhin landen die Flugzeuge, die dort ankommen, nicht auf einer Asphalt-, Beton oder Schotterpiste, sondern auf dem Strand. Doch das ist nicht das einzige, was den Airport nun von vielen anderen unterscheidet. Er ist einer von drei schottischen Flughäfen, welche die obligatorischen Sicherheitskontrollen von Passagieren abgeschafft haben.

Seit dem 30. Januar müssen Passagiere, die ab Barra, Campbeltown und Tiree fliegen, nur noch mündlich versichern, dass sich in ihrem Handgepäck keine spitzen Gegenstände, explosiven Materialien oder unerlaubte Flüssigkeiten befinden. Das Transportministerium und die Luftfahrtbehörde haben das erlaubt. Unter der Bedingung, dass Passagiere, die dann in Glasgow umsteigen und weiter fliegen, am größeren Flughafen durch die Sicherheitskontrolle gehen.

Gewerkschaft kritisiert Maßnahme

Dennoch kommen die neuen Maßnahmen nicht bei allen gut an. So etwa bei der Prospect Union, einer Gewerkschaft, die Ingenieure, Manager und Wissenschaftler vertritt. Sie fürchtet als Folge der neuen Regeln, dass die Gefahr eines Terroranschlags steigen könnte. Die Flugzeuge, die ab den drei betroffenen Flughäfen starten, würden zahlreiche kritische Orte überfliegen, kritisiert die Gewerkschaft.

So etwa beim Anflug auf Glasgow. So würden die Flugzeuge dabei etwa über das Kernkraftwerk in Hunterston fliegen, sowie über Öldepots oder einige kritische Standorte des Verteidigungsministeriums. Auch bei so kleinen Flugzeugen könne das gefährlich werden, kritisiert die Gewerkschaft.

Loganair verteidigt den Schritt

Loganair ist eine der Regionalairlines, deren Passagiere künftig an den drei Flughäfen nicht mehr untersucht werden. Ihr Chef versteht und begrüßt den Schritt. «Auf diesen kurzen Regionalflügen in Schottland kennt jeder jeden», so der Manager zur Zeitung Independent. Die Passagiere würden die Flieger nutzen «wie eine lokalen Busverbindung».

Mehr zum Thema

Der Stand ist am Barra Airport die Piste.

Der merkwürdigste Flughafen feiert Geburtstag

ticker-vereinigtes-koenigreich uk grossbritannien

Großbritannien lockert Slot-Regeln

Konzept: Die neue Piste in London Heathrow soll über die Straße führen.

London-Heathrow baut eine Autobahn - und blickt dabei nach Frankfurt

Millenials im Businessjet: Jüngere Generationen nutzen die Businessjets auch für den Urlaub.

Im Businessjet sitzt immer öfter ein Millennial statt ein Mann mit grauen Schläfen

Video

Der Airbus A220 von Croatia Airlines: In Split von der Piste abgekommen.
Eigentlich sollte Flug OU412 nach Frankfurt starten. Doch beim Beschleunigen geriet der Airbus A220 von Croatia Airlines aus ungeklärten Gründen von der Piste des Flughafens Split ab. Nun ermittelt die kroatische Flugunfallbehörde.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin