Dreamliner frisch aus der Fabrik: Alles in allem zuverlässig

Die besten Sitze im Dreamliner

Kaum fliegt All Nippon Airways die erste Boeing B787, geben Profis Tipps, wo man im brandneuen Flugzeug sitzen sollte - und wo nicht.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Flug NH7871 von All Nippon Airways (ANA) lief diesen Mittwoch (26. Oktober) völlig anders als gewöhnlich ab. Hunderte von Kameras waren dabei und die Reisenden waren noch aufgeregter als sonst. Denn es war der allererste Flug eines Dreamliners mit Passagieren überhaupt - eine Weltpremiere. Um 12:23 Uhr Ortszeit hob die Maschine in Tokio ab und landete rund vier Stunden später in Hongkong. «Ich habe so lange darauf gewartet. Ich kann kaum glauben, dass ich wirklich hier bin» sagte der Mitreisende Noriyuki Kawano der Zeitung The Guardian. Nur gerade 100 Sitze waren in den offenen Verkauf gegangen.

Doch so sehr sich die Passagiere des Erstflugs freuen - nicht alle freuten sich gleich. Denn in Boeings neuem Vorzeigeflugzeug sind nicht alle Plätze wirklich gut. Die spezialisierte Website Seatguru stellte jedenfalls bereits eine Karte für die B787 zusammen - mitsamt Bewertung der einzelnen Sitze. Und da zeigen sich Unterschiede. «Dass wir das Sitzschema bereits online haben hilft uns, schneller Feedback zu gewinnen. So können wir sie weiter verbessern», erklärte Seatguru-Manager Jami Counter gegenüber der Zeitung USA Today. Es habe zudem eine große Nachfrage nach dem Schema des neuen Fliegers gegeben.

«Gewisse Nachteile»

Die Auswertung der Experten des Sitzkomfortportals zeigt: So richtig miese Plätze scheint es im neuen Flieger keine zu geben - zumindest nicht in der Konfiguration von All Nippon Airways. Lediglich auf 5D und 5G sollte man sich nicht hinsetzen. Diese Plätze haben das Prädikat «mit gewissen Nachteilen». Denn sie liegen gleich neben der Bordbar und gegenüber der Toiletten. Als besonders gut gelten die klassischen Sessel in der ersten Economy-Reihe (3A bis 3K). Sie weisen mehr Beinfreiheit auf. Aus dem gleichen Grund werden von Seatguru auch 23 A bis 23 K empfohlen. Sie liegen hinter einer Trennwand zur mittleren Bordküche.

Mehr zum Thema

Die auf der Nase liegene Boeing 787, vergessener Verriegelungsstift: kleines Teil, großer WIrkung.

Auf Nase gekrachte Boeing 787 von Lufthansa: Der Sicherungsstift lag noch in der Werkzeugkiste

Die nach vorne gekippte Boeing 787 von Lufthansa: Das Heck ragt in den Himmel.

Lufthansa-Dreamliner: Wie lange dauert die Reparatur nach dem Fahrwerksunfall?

Letzter Start ZA004: Jetzt ist die Boeing 787 in Rente.

Boeing mustert letzten Dreamliner-Testflieger aus

Boeing 787: Eine Umrüstung soll Wasserlecks im Flieger verhindern.

In Hunderten Boeing 787 müssen Waschbecken umgebaut werden - um Schäden zu vermeiden

Video

boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion