Boeing 707 als Air Force One: Donald Trump könnte sich vorstellen ein gebrauchtes Flugzeug zur Air Force One zu machen.

Neue Air Force One kommen zu spätDonald Trump schaut sich auf Gebrauchtmarkt nach neuer Air Force One um

Die neuen Air-Force-One-Maschinen lassen auf sich warten – zu lange für Donald Trump. Er will sich nun auf dem Gebrauchtmarkt umsehen, stellt aber gleich eine Bedingung.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Donald Trump verliert keine Zeit. Innerhalb der wenigen Wochen seit seinem Amtsantritt am 20. Januar baut der 47. Präsident der Vereinigten Staaten sein Land radikal um. Er hat unter anderem die Entwicklungshilfe-Behörde USAID abgewickelt, das transatlantische Verhältnis mehr oder weniger aufgekündigt und einen Handelskrieg mit seinen Nachbarn begonnen.

Den Zorn des Präsidenten spürt auch Boeing. Trump hatte in seiner ersten Amtszeit zwei Boeing 747-8 als Nachfolgerinnen für die beiden über 30 Jahre alten Boeing 747-200, die VC-25A heißen und nur zur Air Force One werden, wenn der Präsident an Bord ist, gekauft. Die Inbetriebnahme verzögert sich weiter: Erst war sie für 2024 geplant, dann für 2026 oder 2027 – nun ist sogar 2029 im Gespräch.

Trump nicht zufrieden mit Boeing

Für Donald Trump ist das inakzeptabel. «Ich bin nicht zufrieden mit Boeing», sagte er kürzlich an Bord der aktuellen Air Force One gegenüber Journalisten, wie die Nachrichtenagentur AP berichtet. Seine Administration prüfe derzeit Alternativen. Eine mögliche Lösung schob der Präsident direkt hinterher: «Vielleicht kaufen wir ein Flugzeug» und fügte hinzu, dass er das gebrauchte Flugzeug dann «umbauen» könne.

Es schloss nicht aus, dass er auch ein Flugzeug auf dem Gebrauchtmarkt aus dem Ausland kaufen würde. Eine Bedingung verriet Trump dann noch: Es muss Boeing sein. «Airbus würde ich nicht in Betracht ziehen», so der Präsident.

Musk bei Boeing

Ein Beamter des Weißen Hauses erklärt, dass die Verzögerungen bei Boeing nicht nur auf anhaltende Lieferkettenprobleme und neue technische Anforderungen zurückzuführen seien, sondern auch die Sicherheitsabnahmen für die Modifikationen mit der die Präsidentenmaschinen ausgestattet werden.

Zu den Modifikationen gehören unter anderem streng geheime Kommunikationssysteme sowie unabhängige Fluggasttreppen, die den Einsatz der Maschinen auch unter schwierigen Landebedingungen ermöglichen. Eine ursprünglich vorgesehene Fähigkeit wurde jedoch gestrichen: Anders als ihre Vorgänger werden die neuen Präsidentenflugzeuge nicht mehr in der Luft betankbar sein.

Wird Trump die neuen Air Force One je nutzen?

Nach aktuellem Stand wird Donald Trump die neuen Air Force One voraussichtlich nicht mehr als Präsident nutzen, da deren Auslieferung erst für 2029 geplant ist. Seine zweite Amtszeit würde jedoch bereits im Januar desselben Jahres enden.

Mehr zum Thema

Sieht so die künftige Air Force One aus? Boeing betont, es handle sich lediglich um eine künstlerische Visualisierung.

Ändert Donald Trump erneut das Design der Air Force One?

Trump erhält Torte mit Air Force One - in seinem Design

Trump erhält Torte mit Air Force One - in seinem Design

Air Force One könnte sich bis 2029 oder länger verspäten

Air Force One könnte sich bis 2029 oder länger verspäten

Tuifly-Flugzeuge am Flughafen Las Palmas: Die Airline soll künftig mehr sein als nur der Hotelzubringer.

Tui will mit ihren Fluggesellschaften mehr als nur Hotels füllen - sie sollen Gewinn machen

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies