Die Business Class von Discover Airlines: Die Airline vergrößerte die teuerste Reiseklasse in ihren beiden Airbus A330-200.

LangstreckeDiscover setzt bei zwei Airbus A330 auf mehr Business Class

Die Lufthansa-Tochter stattet zwei Airbus A330-200 mit einer größeren Business Class aus. Discover vereinheitlicht so die Flotte.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Discover Airlines wird im kommenden Sommer ab München wieder auf die Langstrecke gehen. Das kündigte Chef Bernd Bauer am Dienstag (4. Juni) an. Der Ferienflieger der Lufthansa-Gruppe wird dafür zwei Airbus A330 an Deutschlands zweitgrößtem Flughafen stationieren.

Discover besitzt derzeit 13 Airbus A330. Neben zehn Airbus A330-300 gehören auch drei A330-200* zur Flotte. Die Tage der beiden Exemplare mit den Kennzeichen D-AXGB und D-AXGE schienen schon gezählt. Doch nun investiert die Fluglinie noch einmal in die 20 Jahre alten Flugzeuge.

Economy schrumpft um 36 Plätze

Alle drei Flugzeuge bekommen mehr Plätze in der Business Class. «Wir können bestätigen, dass wir aufgrund der erfreulich hohen Premium-Nachfrage entschieden haben, die Konfiguration der Flugzeuge sukzessive anzupassen und die Flotte zu vereinheitlichen», so eine Sprecherin gegenüber aeroTELEGRAPH.

Konkret bedeutet das, dass die Business Class in den A330-200 von Discover um zehn Plätze vergrößert wird. War die oberste Reiseklasse bisher mit 22 Plätzen bestuhlt, werden es nach dem Umbau 32 Plätze sein. Im Gegenzug schrumpft die Economy Class deutlich - von 231 auf 195 Plätze. Die Premium Economy bleibt mit 17 Plätzen unverändert.

Flugzeuge bleiben in Frankfurt

Damit haben die umgebauten A330-200 künftig 26 Plätze weniger. Von 270 Plätzen vor der Anpassung auf 244 hinterher. Die Sprecherin von Discover teilt mit, dass der Umbau schrittweise erfolgen wird. Im ersten Schritt wird ein Exemplar zeitnah umgebaut. Zu weiteren Details, wie der Höhe der Kosten, wollte sich Discover nicht äußern.

Beide Airbus A330-200 sind aktuell in Frankfurt stationiert. Dabei soll es vorerst auch bleiben. Es ist nicht geplant, dass die beiden Flugzeuge nach München wechseln. Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass sie aus betrieblichen Gründen mal ab Bayern fliegen, so die Airline.

*Anmerkung: In einer ersten Version haben wir von zwei A330-200 geschrieben. Es sind aber drei A330-200 und zehn A330-300. Wir haben den Fehler korrigiert.

Mehr zum Thema

Und nochmals der Blick auf einen A330.

Discover fliegt ab München Langstrecke - aber wagt keine Experimente

Bernd Bauer: Chef von Edelweiss und Eurowings Discover.

Edelweiss-Chef übernimmt auch Steuer bei Eurowings Discover

Heck eines Airbus A330: Solch ein Flieger war betroffen.

Eurowings Discover holt zwei Ex-Sun-Express-A330

Die D-AIUV, hier in Frankfurt zu sehen: 2024 kam ihr in Maribor ein Hubschrauber zu nahe.

Airbus A320 von Discover Airlines und Hubschrauber kamen sich zu nahe - weil Flugsicherung nicht informierte

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies