Letzte Aktualisierung: um 22:19 Uhr

2020

Diese Drehkreuze waren im Krisenjahr am besten vernetzt

Der Flughafenverband ACI Europe analysiert weltweit, wie gut Drehkreuze mit anderen vernetzt sind. Im Krisenjahr 2020 zeichnet sich ein ernüchterndes Bild ab.

Seit 2014 analysiert ACI Europe auf der ganzen Welt, wie gut Drehkreuze miteinander vernetzt sind. Die sogenannte Hub-Konnektivität zählt dazu zwei Kennwerte zusammen: Wie viele Destinationen bietet ein Flughafen an und wie viele Anschlussflüge sind mit normalen Umsteigebedingungen möglich?

Auch für 2020 kann der Flughafenverband Ergebnisse vorlegen. Massenentlassungen, milliardenschwere Hilfszahlungen oder Bilder von zugeparkten Flughafenvorfeldern zeigen bereits seit Monaten, dass der globale Flugverkehr im Jahr der Coronakrise einen heftigen Einbruch erlitt. Doch die neueste Auswertung von ACI Europe porträtiert das Leiden der Branche aus einem anderen Blickwinkel.

Vereinigte Staaten dominieren Top-10

Zwar steigt die Anzahl der Verbindungen wieder. Doch allein in Europa fehlen im November mehr als 6000 Flugrouten im Vergleich zum Vorjahr. Laut dem Verband sind Flughäfen der EU sowie aus dem Vereinigten Königreich am stärksten vom Einbruch betroffen.

Weniger Verbindungen brachen an Drehkreuzen in den Vereinigten Staaten weg, wo der starke Inlandsverkehr verschont blieb von Einreisebeschränkungen und Quarantänevorschriften. Im Vergleich der Anzahl der Flugrouten für den November 2019 und 2020 ergatterten ganze sieben Flughäfen aus den USA einen Platz in der Top-10-Liste.

Interessanter Blickwinkel

Die übrigen drei Flughäfen kommen aus Europa. Maßgebend für die Größe eines Flughafens ist die Anzahl der jährlichen Passagiere. Beachtenswert sind die Anzahlen der möglichen Flugverbindungen insbesondere im Krisenjahr 2020 dennoch. Vergleiche zu 2019 veranschaulichen, wie global vernetzt die Luftfahrt vor Ausbruch der Covid-19-Pandemie war.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie eine Liste der zehn Flughäfen mit den meisten Verbindungen im September 2020.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.