Ryanair-Flieger in Dublin: Bald weniger Flüge ab der irischen Hauptstadt.

GewerkschaftDeutsche Piloten von Ryanair organisieren sich

Die Piloten der Billigairline in Deutschland haben sich unter dem Dach der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit organisiert. Öffentlich auftreten wollen sie nicht – aus Angst vor ihrem Arbeitgeber.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Ryanair-Piloten in Deutschland haben unter dem Dach der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit eine Tarifkommission gegründet. Man wolle sich «den fragwürdigen Umgang der Fluggesellschaft mit ihren Angestellten nicht länger gefallen lassen», so die Arbeitnehmervertretung in einer Mitteilung. Ziel werde es sein, die Arbeitsbedingungen bei Ryanair zu verbessern. «Was für andere Arbeitnehmer in Deutschland selbstverständlich ist, müssen wir endlich auch bei Ryanair erreichen», sagt ein nicht genanntes Mitglied der Tarifkommission in einer Medienmitteilung. Wie viele Mitglieder sie hat, wird nicht gesagt.

Die Tarifkommission setzt sich aus aktiven Ryanair-Piloten zusammen. Sie besteht aus Kapitänen und Kopiloten, zum Teil mit Festanstellung, zum Teil im so genannten Zulieferer-Modell. «Zum Schutz vor zu erwartenden Repressalien seitens Ryanair bleiben die Mitglieder der Kommission vorerst anonym», erklärt die Vereinigung Cockpit. Die aktuelle Situation bei Ryanair sorge unter den Piloten für Unsicherheit und setze die Beschäftigten unter Druck.

Ryanair: «Falsche Aussagen»

Ryanair reagiert ungehalten: «Wir bei Ryanair schenken falschen Forderungen von Pilotenvereinigungen der Lufthansa keine Beachtung. Wir werden uns darüberhinaus auch mit keinen Tarifkommissionen der Vereinigung Cockpit treffen», sagt Personalchef Eddie Wilson. Ryanair werde auch in der Zukunft nur direkt mit den Piloten (sowie dem Bordpersonal) der neun deutschen Basen mittels direkt gewählter Ausschüsse verhandeln.

Eine bestehende Bestimmung gewähre den Piloten in Deutschland «branchenführende Bedingungen und Konditionen mit Dienstplänen von fünf Arbeitstagen und vier freien Tagen, Pilotengehältern von bis zu 170.000 Euro pro Jahr, garantierten Lohnerhöhungen und einer unvergleichlichen Arbeitsplatzsicherheit, während sie im Durchschnitt nur 18 Flugstunden pro Woche fliegen». Wilson dazu: «Aus diesem Grund haben wir derzeit eine Warteliste von mehr als 3.000 jungen Menschen, die bei uns arbeiten möchten, während die Vereinigung Cockpit der Lufthansa wiederholt bei der Lufthansa streikt und falsche und irreführende Pressemitteilungen über Ryanair veröffentlicht».

Mehr zum Thema

ticker-ryanair

Ryanair zieht fünf Boeing 737 aus Belgien ab und streicht 20 Routen

ticker-ryanair

Gericht untersagt Flightright irreführende Aussagen über Ryanair

ticker-ryanair

Mehr Rabatte gewährt als Einnahmen erzielt: Ryanair stellt Abo-Programm Prime ein

ryanair oleary

Ryanair veranstaltet O´Leary-Show zwischen Bratislava und Wien

Video

alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack