Airbus A380: Wieder mehr unterwegs.

Weniger Superjumbos unterwegsDer Airbus A380 hebt nur noch halb so oft ab wie früher

Immer mehr Airlines reaktivieren ihre Superjumbos. Dennoch fliegen nicht annähernd so viele wie vor der Krise. Welches sind die größten A380-Ziele?

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Schon vor der Pandemie war klar: Der Airbus A380 fliegt seinem Ende entgegen – allerdings sehr langsam. Denn auch wenn Airbus bereits bekannt gegeben hatte, die Produktion des Superjumbos einzustellen, war er bei Reisenden beliebt und noch bei vielen Airlines im Einsatz. Das änderte sich im Frühjahr 2020 jedoch schlagartig.

Wegen der Einreisebeschränkungen infolge der Covid-19-Pandemie schraubten Fluggesellschaften weltweit ihre Kapazitäten herunter. Und viele nahmen das zum Anlass, den Airbus A380 sogar schon früher als geplant in Rente zu schicken. Nachdem die Anzahl der Flüge mit dem Superjumbo im August 2019 mit 10.843 ihren Höhepunkt erreicht hatte, waren es kein Jahr später, im Juni 2020, nur noch 43 Flüge, wie eine Auswertung der Luftfahrtdatenanbieters Cirium zeigt.

Dubai das wichtigste Drehkreuz

Im November 2022 heben immerhin schon wieder 5271 Flüge mit dem Airbus A380 ab. Die Zahl ist doppelt so hoch wie im November 2021 und rund zwölf Mal so hoch wie im November 2020. Doch gegenüber demselben Zeitraum 2019 bedeutet es immer noch einen Rückgang von 46 Prozent.

Die meisten A380-Flüge starten in und führen nach Dubai. Rund ein Drittel der Superjumbo-Abflüge erfolgen vom Nahost-Drehkreuz, an dem die größte A380-Betreiberin Emirates beheimatet ist. Die Airline bietet auch im laufenden Monat die meisten A380-Flüge an: 3644 oder etwas mehr als zwei Drittel der weltweiten Flüge. Auf Dubai folgen London Heathrow (11 Prozent), Singapur (5 Prozent), Bangkok (5 Prozent) und Doha (4 Prozent).

Weniger Airports angeflogen

Auch die Anzahl der vom A380 angeflogenen Flughäfen hat sich verringert: 45 Flughäfen sollen in diesem Monat mit dem Flieger bedient werden, im November 2019 waren es noch 62. British Airways ist mit 450 Flügen in diesem Monat die zweitgrößte Betreiberin, gefolgt von Singapore Airlines, Qatar Airways und Qantas. Insgesamt haben in diesem Jahr neun Fluggesellschaften kommerzielle A380-Flüge durchgeführt.

Bald kommt eine weitere Airline hinzu. «Der A380 kommt natürlich nicht zurück», hatte Lufthansa-Chef Carsten Spohr zwar noch im August 2021 gesagt. Bis zum Juni des folgenden Jahres rückte die deutsche Fluggesellschaft jedoch von dieser Entscheidung ab. Lufthansa wird vorerst vier ihrer eingelagerten Superjumbos zurückzuholen und im Sommer 2023 ab München einzusetzen.

Mehr zum Thema

Skymark Airlines: Die japanische Fluggesellschaft bestellte 2011 sechs A380. Inzwischen kann sie sie nicht mehr bezahlen. Airbus und Skymark kämpfen noch um die Konditionen der Abbestellung.

Retourware Airbus A380

In der Pandemie waren er und andere A380 in Teruel eingelagert worden.

Lufthansa hat «Heidenrespekt» vor A380-Reaktivierung

Lufthansa: Sechs A380 hat die deutsche Airline an Airbus zurückverkauft. Auch ihre anderen acht Superjumbos wollte Lufthansa eigentlich nie mehr einsetzen. Doch aufgrund der Lieferverspätungen bei Boeing 787 und vor allem Boeing 777X beschloss die Fluggesellschaft, temporär doch wieder auf den Vierstrahler zu setzen. Vier Exemplare werden für den <a href="https://www.aerotelegraph.com/lufthansa-hat-heidenrespekt-vor-der-a380-reaktivierung">Einsatz im kommenden Sommer ab München</a> reaktiviert. Dass danach noch weitere folgen, <a href="https://www.aerotelegraph.com/lufthansa-prueft-noch-mehr-airbus-a380-zurueckzubringen">ist nicht ausgeschlossen</a>.

Welche Airline plant was mit ihren Airbus A380?

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.

So bekommt ein Airbus A380 von Lufthansa in Dresden in sechs Wochen eine neue Business Class

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies