Airbus A321 Neo von Middle Esst Airlines: Seriennummer 10.000.

Auslieferungs-MathematikDer 10.000 Airbus A320, der nicht der 10.000 A320 war

Vor einem Jahr lieferte der europäische Flugzeugbauer den A320 Nummer 10.000 aus. Doch er war nicht wirklich der 10.000., der an einen Kunden übergeben wurde. Alles unklar? Schön der Reihe nach...

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es gab eine kleine Zeremonie, ganz pandemiekonform mit wenigen geladenen Gästen. Am 9. Oktober 2020 übergab Airbus in Toulouse den A321 Neo mit der Seriennummer MSN 10.000 an Kundin MEA Middle East Airlines. Der europäische Flugzeugbauer hatte 23 Jahre gebraucht, um 2012 die Nummer 5000 seiner Bestseller-Reihe auszuliefern. Danach brauchte er nur noch acht weitere Jahre, um die Nummer 10.000 zu übergeben.

Mit MSN 10.000 hatte Airbus jedoch nicht das 10.000. gebaute Exemplar der A320-Familie ausgeliefert. Zu ihr gehören A318, A319, A320, A321 sowie aus der modernisierten Reihe A319 Neo, A320 Neo und A321 Neo, sowie die Varianten A321 LR und XLR. Bis zu diesem Meilenstein brauchte man in Toulouse nochmals zehn Monate länger.

Drei mögliche Kunden

Erst im vergangenen Monat wurde die echte Nummer 10.000 ausgeliefert. An wen sie genau an welchem Tag ging, ist nicht klar. Es könnte ein A320 Neo von Indigo oder China Eastern gewesen sein oder ein A321 Neo von Gulf Air, wie ein Blick in die Auslieferungsstatistik zeigt. Sie alle wurden am 30. August übergeben, wie das Magazin Flightglobal zuerst bemerkt hat.

Tatsache ist, dass Airbus im August die 10.000er-Marke überschritt und inzwischen bei 10.004 Auslieferungen steht. Der Unterschied zwischen dem A320 Nummer 10.000 und dem 10.000 ausgelieferten A320 liegt an einer Besonderheit der Seriennummer, im Englischen Manufacturer Serial Number genannt. Sie wird aus produktionstechnischen Gesichtspunkten vergeben. «Es gab eine Reihe von Nummern, die für Testzwecke, Änderungen, Zertifizierungen und Forschungsprojekte reserviert waren», so ein Airbus-Sprecher zu aeroTELEGRAPH. Sie standen nicht für ein wirklich gebautes Flugzeug.

Boeing war drei Jahre früher soweit

Der erste A320 überhaupt war am 28. März 1988 an Air France übergeben worden. 5686 weitere Exemplare sollten in den kommenden Jahren mindestens noch folgen. Denn insgesamt hat der Flugzeugbauer bis dato 15.690 Bestellungen für die A320-Familie eingesammelt. Tatsächlich werden es noch viel mehr sein, da ja noch weitere Orders hereinkommen werden.

Der amerikanische Konkurrent hatte die Marke schon deutlich früher erreicht. am 30. August 2018 hatte er die 10.000 Boeing 737 ausgeliefert. Sie ging an Southwest Airlines. Die Billigairline betreibt die 737 Max 8 unter dem Kennzeichen N8717M.

Mehr zum Thema

Airbus-A320-Produktion in Hamburg: Steiler Anstieg der Produktion geplant.

Airbus bringt A320 aufs Vorkrisen-Niveau zurück

Airbus A321 Neo für MEA: Trägt eine besondere Seriennummer.

Airbus macht die 10.000 voll

1981 entschied sich Airbus intern für den Bau des A320. Im Februar 1987 wurde der Flieger dann in Toulouse der Öffentlichkeit vorgestellt - mit Prinz Charles und Lady Diana als Ehrengästen. Im selben Monat erfolgte der Jungfernflug. Erstkunden des neuen Kurz- und Mittelstreckenjets waren British Caledonian und Air France.

Schon bald ist Schluss mit Airbus A320 Ceo

Video

alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack