Neue Flugkarte: Mehr Möglichkeiten für Menschen mit Sehbehinderung.

BarrierefreiheitDelta macht Flugkarte für Farbenblinde und Menschen mit Sehbehinderung zugänglich

Der beliebteste Inhalt des Unterhaltungsprogramm sind die Karten. Die amerikanische Fluglinie will sie mehr Reisenden zugänglich machen. Daher hat Delta sie überarbeitet und barrierefrei gemacht.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Für viele Reisende ist es ein wichtiger Teil des Unterhaltungsprogramm: Die Karte, auf der man sehen kann, wo sich das Flugzeug gerade befindet. Die sogenannte Moving Map ist derart populär, dass es inzwischen sogar einen Social-Media-Trend gibt, in dem sich Reisende zeigen, wie sie auf einem langen Flug nichts anderes tun, als die Karte anzustarren.

Auch Delta Air Lines ist klar, dass die Karten für die Kundinnen und Kunden wichtig sind. Sie seien bei der Airline der beliebteste Inhalt der Bordunterhaltung, noch vor Filmen, Serien, Live-TV und Spielen. 45 Prozent der Gäste beschäftigen sich während des Fluges mit der Karte.

Mit Beratungsgruppe zusammengearbeitet

Daher hat die Airline das Angebot überarbeitet. Delta hat sie jetzt speziell für Menschen mit Sehbehinderungen angepasst. So sollen «noch mehr Reisende die Flugkarte mühelos und unabhängig nutzen können», heißt es in einer Mitteilung. Schon jetzt erfüllt die Flugkarte der Fluggesellschaft bereits alle Standards des Americans with Disabilities Act und des European Accessibility Act. Aber man habe weiter gehen wollen, so die Fluggesellschaft.

Menschen mit Sehbehinderung testen die neuen Karten. Bild: Delta

Zusammen mit dem Flugkartenanbieter Flight Path 3D arbeitete Delta daher eng mit ihrem Advisory Board on Disability zusammen - einer Art Kompetenzzentrum -, um das Flugerlebnis für Leute mit Behinderungen so angenehm wie möglich zu gestalten. Dort wurde eine frühe Version der Karte für praktische Tests und Rückmeldungen präsentiert, die maßgeblich zur Verfeinerung des endgültigen Designs und der Funktionalität beitrugen, heißt es.

Karte kann vorgelesen werden

Die neue Flugkarte wird ab sofort in mehr als 650 Flugzeugen der weltweiten Flotte der Fluggesellschaft eingesetzt. Helle Farben vor dunklem Hintergrund oder in Graustufen sorgen dabei für maximale Sichtbarkeit und eine geringere Belastung der Augen.

Auch an Menschen mit Farbenblindheit hat man gedacht. So werden Muster und Texturen zusätzlich zu den Farben verwendet, um verschiedene Bereiche und Elemente auf der Karte zu unterscheiden.

Alle Texte und Symbole werden zudem größer dargestellt, so dass man nicht mehr blinzeln oder sich anstrengen muss, um Details zu erkennen. Benutzer können die Kartenansicht vergrößern, verkleinern und schwenken, um sie an ihre bevorzugte Perspektive und visuellen Bedürfnisse anzupassen. Künftig soll außerdem eine Funktion hinzukommen, in der die Karte sprachlich beschrieben wird. Die geplante Sprachausgabe wird KI und Flugdaten nutzen, um Audio-Updates zu Ankunftszeiten, Sehenswürdigkeiten und mehr zu liefern.

Mehr zum Thema

Erling Haaland: «Nur die Karte. Einfach.»

Ein neuer Flugtrend erobert die sozialen Medien

Wer gerne aus dem Fenster schaut, sollte zumindest auch öfter einen Spaziergang durch die Kabine machen.

Gesundheitsrisiko Fensterplatz

Rollstühle an einem Flughafen: American Airlines muss Millionen zahlen.

American Airlines zu Rekordstrafe verdonnert

ticker-delta-airlines

Delta führt günstigere Tarife in Premiumklassen ein

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies