A380 von Emirates: Keine Lust mehr auf den Riesen?

Neue KlasseDas will Emirates in der Premium Economy bieten

Emirates-Chef Tim Clark hat neue Details über die neue vierte Klasse seiner Fluggesellschaft verraten. Auch in der Business Class ändert sich etwas.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Ab 2020 wird auch Emirates eine Premium Economy anbieten. Sie ist damit die erste der drei großen Golfairlines, welche die vierte Klasse einführt. Am Rande des Treffens des Weltluftfahrtverbandes Iata in Sydney verriet Emirates-Präsident Tim Clark erste Details über die Sitze der Klasse zwischen Economy und Business .

In die Airbus A380 der Airline sollen im vorderen Unterdeck 56 der Sitze eingebaut werden. Bei den A380 mit zwei Klassen sollen die Sitze ins Oberdeck kommen. In den Boeing 777 werden 26 bis 28 Sitze der neuen Klasse eingebaut. Alle neuen Flieger erhalten die Kabine ab 2020, ein Umbauprogramm für die bestehende Flotte ist geplant.

Noch kein Hersteller bekannt

Von welchem Hersteller die Sitze kommen werden, verrät Clark noch nicht. Dazu seien die Gespräche noch in einem zu frühen Stadium . Es werden aber keine Sitze von der Stange sein. Laut Clark werden sie für Emirates exklusiv entworfen. Es sollen Sleeperette-Sitze sein. Sitze also, die sich mehr nach hinten verstellen lassen als die in der Economy.

Schalensitze wie in der Business Class werde es nicht geben. «Wir planen keine Business Light», so Clark. «Wir wollen, dass die Leute sich aus der Economy hochkaufen und nicht von der Business herunterwechseln.» Loungezugang erhalten die Premium-Economy-Reisenden auch nicht - allerdings sollen sie die Möglichkeit haben, sich in die Lounge einzukaufen.

Keine 2-3-2-Business mehr

Auch in der Business Class soll sich bei Emirates einiges ändern. In vielen Boeing 777 der Airline gibt es in der Premium-Klasse immer noch eine 2-3-2-Konfiguration. Das heißt, nicht nur die Passagiere auf Fensterplätzen müssen im Zweifel über den Passagier neben sich klettern – es gibt sogar in der teuren Klasse noch Mittelsitze.

Das sei bald «Geschichte», so Emirates-Chef Clark. Das Ziel sei, ab jetzt alle Business-Class-Kabinen so zu bauen wie die im Oberdeck der Airbus A380. Das heißt: Jeder Sitz hat Zugang zum Gang, eine kleine Minibar und große Bildschirme fürs Unterhaltungssystem. Einen Zeitrahmen für diese Änderung gab Clark allerdings nicht.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates ernennt erste Einheimische zu Kapitäninnen

Airbus A320 von Eurowings: Über Sarajevo schüttelte es plötzlich heftig in solch einem Flugzeug.

Airbus A380 löst Turbulenzen auf Flug von Eurowings aus - sechs Verletzte

ticker-emirates

Emirates, Etihad und Qatar Airways bekommen Recht für Flüge zum Flughafen Western Sydney

ticker-emirates

Video: Emirates verpasst Airbus A380 Sonderlackierung für Arsenal - mit Gyökeres, Ødegaard, Rice und Saka

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies