So sind die Flieger der Österreicher bisher dahergekommen. Das alte Logo von Air Berlin ist noch auf der Heckflosse zu erkennen.

Flugplan und AngebotDas plant Laudamotion

Ende März geht die neue österreichische Fluggesellschaft an den Start. Jetzt sind Ziele, Angebot und das erste Erscheinungsbild von Laudamotion bekannt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

In einem Hangar gingen die Mitarbeiter des Familienunternehmens Gradinger aus der österreichischen Kleinstadt Brunn am Gebirge in den letzten Tagen ans Werk. Sie reinigten einen Airbus A320 der ehemaligen Air Berlin und machten ihn bereit für seine neue Verzierung. Danach klebten sie eine riesige Folie auf den Rumpf, auf welcher der Schriftzug des neuen Betreibers des Flugzeuges prangt: Laudamotion.

Am 25. März startet Laudamotion zum Erstflug. Mit zuerst sechs Flugzeugen bedient die Nachfolgegesellschaft von Niki sechzehn Ziele am Mittelmeer. Gestartet wird in an 13 Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. An den meisten aber ist das Programm dünn - es geht nur nach Mallorca. Ab Basel wird neben der Baleareninsel auch Heraklion angesteuert und ab Düsseldorf werden zusätzlich Ibiza und Malaga angeflogen. Nur in Wien und Zürich besteht ein breites Programm mit je neun Zielen.

Stolz auf Niki

Reisende erwartet beim günstigsten Economy-Basistarif ein Flug ohne Aufgabegepäck und Verpflegung. Beim Economy-Classic-Tarif ist immerhin ein Koffer enthalten. Snacks gibts ab 3,50 Euro an Bord zu kaufen, Getränke ab 2,50 Euro. Beim Premium-Tarif von Laudamotion gibts einen freien Mittelsitz, Zeitschriften, kostenlose Getränke, ein richtiges Menü und 25 Kilogramm Aufgabegepäck.

Während zwar auf den Fliegern Laudamotion steht, ist auf dem Leitwerk weiterhin das Air-Berlin-Logo zu sehen. Dies liegt wohl daran, dass bis zum Start einfach keine Zeit mehr war, um ein volles Rebranding durchzuziehen. Auf der Webseite weist das Unternehmen aber auch stolz auf die langjährige Geschichte der Air-Berlin-Tochter Niki hin, die 2003 mit der Gründung durch Ex-Formel-1-Fahrer Niki Lauda begann. Er ist seit der Übernahme aus der Insolvenzmasse auch neuer Besitzer der in Laudamotion umbenannten Niki.

Slots zurückgegeben

Laudamotion ist deutlich kleiner als Niki. Die Flotte soll aber wachsen. Schon Im Juni will Laudamotion 21 Maschinen zählen. Im Herbst sollen diese aufs neue Design umgespritzt werden. Mittelfristig möchte Lauda dabei auf A320 Neo setzen. Wie mit Condor ist eine Vertriebskooperation mit Eurowings geplant.

Mehr zum Thema

Verbraucherschützer Werner Hinzpeter‏
fordert Sicherungsscheine.

Condor startet mit Laudamotion auch in Zürich

Flugzeug von Condor in Wien: Hier brummt das Geschäft.

Condor nennt ihre erfolgreichsten Städte-Strecken - und Unterschiede zu Air Berlin

Ein Eurowings-Flugzeug über der Altstadt von Jeddah: Die Airline fliegt im Winter ab Stuttgart neu in die saudische Hafenstadt.

Eurowings wird zum Arabien-Shuttle

D-ALPG in der Lackierung von Air Berlin.

Ex-Air-Berlin A330 hebt nach langer Pause wieder ab - jetzt für bulgarische Airline

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies