Flieger von Cyprus Airways: Geht nicht an MEA

Bleibt Cyprus doch europäisch?

Der Libanon lehnt die Finanzierung des Kaufs von Cyprus Airways durch Middle East Airlines ab. Dafür rückt die zyprische Airline näher zu Air France.

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Es sah für Cyprus Airways gar nicht so schlecht aus. Middle East Airlines MEA zeigte sich sehr an einer Übernahme der zyprischen Fluggesellschaft interessiert. Doch daraus wird nun nichts. Die libanesische Zentralbank schob den Plänen einen Riegel vor. Eine Übernahme sei zu riskant, heißt es laut Medienberichten. So lange die libanesische Airline staatlich bleibe, werde es kaum möglich sein, außerhalb des Libanons zu expandieren, so der Zentralbankchef Riad Salameh laut der Zeitung Daily Star. Ohne die Ressourcen der Zentralbank dürfte es für MEA fast unmöglich sein, Cyprus Airways zu akquirieren.

Nun verbleibt nur noch die chinesische Firma Beijing Yi Xiang Da Investment als Interessentin für die zyprische Nationalairline. Die ist aber ein völlig unbeschriebenes Blatt. Im Internet hinterlässt die Firma keinerlei Spuren. Deshalb hofft man nun in Zypern auf Hilfe aus Europa. Grund dafür ist die Erweiterung des Codeshare-Abkommens zwischen Cyprus Airways und Air France.

Kooperation mit Air France

Insgesamt auf zwanzig Strecken wollen die beiden Fluggesellschaften laut einem Bericht der Zeitung Cyprus Mail kooperieren. Cyprus Airways zog aus diesem Grund auch am Pariser Flughafen Charles De Gaulle von Terminal 1 nach Terminal 2 um. Neben der Kooperation soll die französische Airline den Zyprioten außerdem noch bei der Restrukturierung helfen.

Cyprus Airways wird mehr oder weniger nur noch mit Staatshilfen am Leben gehalten. Die Suche nach einem Investor ist überlebenswichtig. Die Fluggesellschaft hat eine Flotte von zehn Mittelstreckenjets, alle aus der Airbus-A320-Familie.

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