Ilyushin Il-96, Kennzeichen CU-T1250, hier zu sehen 2011: Fliegt noch immer.

Rauswurf aus Iata-SystemCubana wehrt sich und will weiterfliegen

Kubas staatliche Airline weist Berichte zurück, ihr drohe ein Grounding. Für den Rauswurf aus einem System der Iata macht Cubana Sanktionen der USA verantwortlich.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Aussortiert von der Iata: Vergangene Woche hat der internationale Airline-Dachverband die kubanische Fluggesellschaft Cubana de Aviación für den spanischen Markt aus ihrem Abrechnungssystem BSP ausgeschlossen. Sie wies Reisebüros an, Ticketverkäufe und Erstattungen im Zusammenhang mit der Fluggesellschaft einzustellen.

Solch ein Schritt weist häufig darauf hin, dass eine Fluglinie in Schwierigkeiten steckt und womöglich vor dem Aus steht. Cubana wies entsprechende Medienberichte aber zurück. Man werde nicht den Betrieb einstellen. Vielmehr habe die Wirtschafts- und Handelsblockade der USA gegen Kuba zu Problemen mit einer Bank und dadurch auch mit dem Iata-System geführt. Beim Airline-Verband habe man Beschwerde eingereicht.

Zurzeit nur eine ATR 42 und eine Il-96

Im Juli hatten die USA als Reaktion auf gewaltsam unterdrückte Proteste in Kuba neue Sanktionen verhängt. Sie richten sich unter anderem gegen Regierungsvertreter, staatliche Organisationen und Unternehmen. Am Donnerstag (19. August) weiteten die Vereinigten Staaten die Sanktionen auf drei weitere hohe kubanische Ministeriumsbeamte aus.

Cubana hat aktuell nur zwei aktive Flugzeuge. Die ATR 42-500 mit dem Kennzeichen CU-T1240 fliegt Inlandsstrecken. Die Ilyushin Il-96-300 mit der Registrierung CU-T1250 steuerte zuletzt Moskau an und auf dem Rückweg von dort auch Gander in Kanada, zudem Caracas sowie Madrid. Eine zweite Il-96-300 mit dem Kennzeichen CU-T1251 ist seit Anfang Juli nicht mehr abgehoben.

Spekulationen über Superjet bisher ohne Ergebnis

Die ATR 42 ist mehr als 19 Jahre alt, die beiden Il-96 bringen es auf jeweils rund 16 Jahre. Im März hatte es Berichte gegeben, die kubanische Regierung verhandle mit der insolventen mexikanischen Airline Interjet über den Kauf von deren Superjet 100, um die Flotte zu modernisieren. Danach wurde allerdings nichts mehr dazu bekannt.

Mehr zum Thema

Superjet von Interjet: Diesmal könnte das Kapitel wirklich enden.

Rüstet Kuba Cubana mit Superjets von Interjet auf?

Strand von Varadero: Der Weg dorthin führt über Frankfurt.

Condor setzt Düsseldorfer Kuba-Reisende in den Zug

USA verbieten nun auch Privatflüge nach Kuba

USA verbieten nun auch Privatflüge nach Kuba

ticker-spanien

Unbefristeter Streik der Flugsicherung in Spanien: Diese Flughäfen sind betroffen

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier