Passagierin am Flughafen: Aktuell erscheinen viele gar nicht dort.

CoronavirusCoronavirus sorgt für gigantische No-Show-Raten

Die Angst ist groß unter den Reisenden. Manche Airlines erleben, dass die Hälfte der Passagiere gar nicht zum Flug erscheint. Daran sind sie mitunter aber auch selbst schuld.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Was in der chinesischen Metropole Wuhan begann, wirbelt die Luftfahrt ordentlich durcheinander. Immer mehr Fluggesellschaften müssen wegen der Coronavirus-Epidemie Sparmaßnahmen verkünden, weil viele Sitze ihrer Flugzeuge leer bleiben. Lufthansa etwa legt bis zu 23 Langstreckenflieger still und kürzt die Kapazität auf der Kurzstrecke um bis zu ein Viertel, weil Umsteigepassagiere fehlen.

Gewisse Fluggesellschaften erleben gemäß der Internationalen Luftverkehrs-Vereinigung Iata wegen der Angst vor der vom Virus ausgelösten Covid-19-Krankheit auch gerade eine extrem hohe No-Show-Rate von 50 Prozent. Das heißt, dass die Hälfte der gebuchten Passagiere gar nicht erst am Flughafen erscheint. Das sind mehr als 30 Mal so viele wie üblich.

No-Shows gibt es immer

Dass Reisende ihren Flug nicht antreten, ist normal. Die meisten Airlines überbuchen deshalb ihre Flüge - so können sie ihre Flieger immer optimal füllen. Der Anteil der Nicht-Erscheiner ist von der Art der Fluggesellschaft, vom Passagiermix und von der Destination abhängig. Als Richtwert rechnet man mit 1 bis 1,5 Prozent.

Schuld an den vielen No-Shows sind indes auch die Airlines selbst. Mit ihren billigsten Tarifen habe sie die Passagiere daran gewöhnt, dass bei einem Nichtantreten der Reise der Flug verfällt. Dabei wären zumindest im Voraus bezahlte Steuern, Gebühren und personenbezogene Zuschläge rückerstattungspflichtig. Eine Absage durch den Reisenden würde die Planungssicherheit für die Fluglinien erhöhen.

Neu buchen mitunter billiger

Zudem kann es für die Kunden manchmal günstiger sein, einen neuen Flug zu buchen und dann alten verfallen zu lassen statt ihm umzubuchen. Oder im Extremfall kann eine Stornierung sogar etwas kosten. Da entscheiden sich viele dafür, gar nicht erst am Flughafen zu erscheinen.

Mehr zum Thema

Privatjet: Bis zu 90 Prozent mehr Anfragen nach Ausbruch des Coronavirus.

Coronavirus lässt Privatjet-Nachfrage ansteigen

Asiatische Passagierin: Sinkende Zahlen bei Airlines.

Coronavrius kommt asiatische Airlines teuer zu stehen

Airbus A350 of Lufthansa.

Lufthansa legt zehn weitere Flugzeuge still

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

Video

Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Sturm am Flughafen Forli: Flugzeuge umgedreht.
Ein heftiger Sturm mit Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde ist über Forlì in Italien hinweggezogen. Auch der Flughafen wurde getroffen: Zwei eingelagerte Boeing 737 und mehrere Kleinflugzeuge wurden beschädigt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin