Airbus A340-200 von Conviasa: Die Airline aus Venezuela bekommt demnächst einen A340-300.

ConviasaVenezuelas Staatsairline will mit zweitem A340 in den Iran

Die Airline des Krisenstaates bekommt ihr zweites Langstreckenflugzeug. Es hat schon einige Jahre auf dem Buckel.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Ankündigungen neuer Langstrecken-Routen gibt es aufgrund der Pandemie derzeit kaum. Auch die Einflottung von entsprechendem Fluggerät verkünden Fluglinien inmitten der aktuellen Krise selten. Seit der Flugverkehr im Frühjahr dramatisch eingebrochen ist, lassen Airlines ihre Großraumflieger eher am Boden.

Verblüffend erscheint dementsprechend eine Meldung, die dieser Tage aus dem südamerikanischen Krisenstaat Venezuela kam. Die Nationalairline Conviasa wird laut lokalen Medienberichten diesen November einen Airbus A340-300 erhalten. Der Vierstrahler ist erst das zweite Langstreckenflugzeug von Conviasa.

Flüge in den Iran und Russland

Die Einflottung des neuen Jets hat vor allem politische Gründe. Venezuelas Vize-Luftfahrtminister Ramón Velásquez Araguayá kündigte an, dass Conviasa mit dem A340 bereits im Dezember Flüge in den Iran sowie Russland einführen wird. Insbesondere mit dem Iran vertieft Venezuela aktuell die Beziehungen.

Beide Staaten sind derzeit von den Vereinigten Staaten mit Sanktionen belegt. Mit einem bilateralen Handelsabkommen helfen sich Venezuela und der Iran mit gegenseitigen Waren- und Rohstofflieferungen aus. Dieser Tage kündigte der Iran etwa an, Treibstofflieferungen nach Südamerika zu schicken.

Anderer A340 flog nach Syrien

Auch in Sachen Luftfahrt pflegten beide Länder bereits Beziehungen. Der bisher einzige Langstreckenjet Conviasas, ein 27 Jahre alter Airbus A340-200, war bis Anfang dieses Jahres zu einer Generalüberholung bei der iranischen Fluglinie Mahan Air. Beide Länder planen seit vergangenem Jahr, in einer Allianz ein Langstreckennetz aufzubauen.

Den A340-200 nutzte Conviasa umgehend nach seiner Rückkehr für mindestens einen Flug in die syrische Hauptstadt Damaskus. Experten vermuten, wie bereits früher von der US-Regierung befürchtet, dass die großen Frachträume des A340 für Waffenlieferungen genutzt werden. Ebenso wird Conviasa vorgeworfen, über Syrien iranische Kämpfer der Al-Quds-Brigaden sowie auch Drogen nach Südamerika zu transportieren - mit dem Drogenhandel sollen diese Geld verdienen, so der Verdacht.

Anfang bei Air China

Mit dem neuen A340-300 erhält Conviasa eine gestreckte Variante des Langstreckenjets. Laut Spotter-Datenbanken wurde der A340 mit der Registrierung YV643T vor 23 Jahren zuerst an Air China ausgeliefert. 2016 übernahm Airbus‘ Finanzdienstleister Airbus Financial Services den Vierstrahler, ehe er kurz danach an die private venezolanische Fluglinie Avior überging.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie Aufnahmen des bisherigen Airbus A340-200 von Conviasa.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Fraunhofer-Institut suchen das bessere Ruder

Jetblue Airbus A220-300

Wie viel wissen Sie über den Airbus A220?

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.

Airbus ist nicht einverstanden mit den Prioritäten von Pratt & Whitney

Video

amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack
Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies