Airbus A340 von Conviasa: Nicht mehr flugtüchtig.

Finanzielle ProblemeConviasa musste alle Flüge einstellen

Die Krise in Venezuela trifft zunehmend auch die Nationalairline. Weil sie die Versicherungsprämien nicht zahlte, musste Conviasa die Flotte grounden. Auch Airlinepartner Wamos Air stieg aus.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Venezuela fällt in sich zusammen. Im südamerikanischen Land fehlt es nach 18 Jahren links-populistischer Regierung mit katastrophaler Wirtschaftspolitik an allem. Die Produktion siecht, die Bevölkerung hungert, die Staatspleite rückt näher. Die tiefe Krise färbt nun auch auf die Nationalairline Conviasa ab.

Am Freitag (5. Mai) musste die venezolanische Fluggesellschaft alle ihre Flüge einstellen. Informiert wurden die Passagiere vorerst nicht, sie wurden am Flughafen vom Grounding überrascht, wie nationale Medien berichten. Hunderte von ihnen waren im In- und Ausland gestrandet. Auch am Samstag fielen noch die meisten Flüge von Conviasa aus.

Wamos Air steigt aus

Später teilte die Fluggesellschaft mit, es gebe «administrative Bedenken» bei der Versicherung. Offenbar konnte sie wegen Devisenmangel die Prämien zur Absicherung der Flugzeuge nicht mehr zahlen. Und so lange kein Versicherungsschutz besteht, dürfen sie nicht fliegen. Wie die Zeitung La Nacion berichtet, geht es um drei Embraer E190. Es waren die letzten noch im Einsatz stehenden Flieger Conviasas. Man arbeite daran, den Betrieb schnell wieder zu stabilisieren, so die Verantwortlichen.

Auch ihre einzige Verbindung nach Europa hat Conviasa verloren. Bislang flog Wamos Air im Auftrag der Venzolaner mit einer Boeing 747-400 von Caracas nach Madrid. Doch die spanische Fluggesellschaft hat den Vertrag einseitig gekündigt. Offenbar soll Conviasa die Raten nicht mehr bezahlt haben. Zudem nannte Wamos Air die politischen Unruhen in Venezuela als weiteren Grund.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg