Winglet einer Maschine von Condor: Ohne Lufthansa-Zubringer.

Ende des SchutzschirmverfahrensCondor ist über den Berg

Gute Nachrichten für Condor: Die Gläubigerversammlung stimmte dem Restrukturierungsplan des Ferienfliegers zu.

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Inmitten schlechter Nachrichten im Zuge der Corona-Krise hat zumindest eine Airline etwas Positives zu vermelden: Condor wird in etwas mehr als einem Monat das Schutzschirmverfahren verlassen – als gesundes Unternehmen, teilt die Fluggesellschaft mit. Die Gläubigerversammlung hat dem Restrukturierungsplan zugestimmt.

«Der Weg ist jetzt frei, dass der 1. Dezember für Condor ein Neustart als gesundes Unternehmen  sein wird», sagt Condor-Chef Ralf Teckentrup. Er hatte sich bereits in den vergangenen Monaten immer optimistisch gezeigt. Ausgerechnet das Schutzschirmverfahren in Folge der Pleite der Mutter Thomas Cook war es gewesen, die Condor in der aktuellen Krise einen Vorteil verschafft hatte: Die Kosten wurden bereits stark reduziert.

Arbeitsplätze bis mindestens Dezember 2021 gesichert

Der Ferienflieger zog inzwischen in eine neue, kostengünstigere Unternehmenszentrale um und hat mit allen Gewerkschaften bereits vor Monaten Tarifverträge und Vereinbarungen geschlossen. Diese würden «Flexibilität und Effizienz ermöglichen und gleichzeitig verantwortungsbewusst die Arbeitsplätze der rund 4.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis mindestens Dezember 2021 sichern», so die Airline in einer Mitteilung.

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