Flugbranche: Ein einziges Risiko.

Druck von EurowingsCondor flirtet mit Lufthansa

Die deutsche Thomas-Cook-Airline spürt die Offensive von Eurowings auf der Langstrecke. Condor könnte sich deshalb vorstellen, mit der Lufthansa-Billigochter zusammenzuarbeiten statt sich zu bekämpfen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Noch hat Condor die Nase weit vorn. Der deutsche Ferienflieger von Thomas Cook fliegt elf Ziele in der Karibik an. Das macht ihm in Deutschland keiner nach. Eben hat er mit Flügen nach Santa Clara die vierte Destination in Kuba ins Programm aufgenommen. Dennoch macht Condor offenbar die steigende Konkurrenz Sorgen. Der Kapazitätsausbau zwischen Deutschland und der Karibik sei «extrem», erklärte Thomas Cook's Langstreckenchef Jens Boyd kürzlich gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Vo wenigen Wochen gab beispielsweise Air Berlin bekannt, ab Sommer neu zwei Mal pro Woche von Düsseldorf nach Havanna zu fliegen. Die Etihad-Partnerin fliegt in der Region insgesamt sieben Destinationen an. Die neue Lufthansa-Billigtochter Eurowings setzt auch stark auf die Karibik. Sie fliegt ab Köln/Bonn nach Varadero auf Kuba und Punta Cana und Puerto Plata in der Dominikanischen Republik. Die Folgen des steigenden Angebots: Die Preise auf den Strecken seien «sehr aggressiv», so Boyd.

Condor offen für Gespräche mit Lufthansa

Man verfolge besonders die Entwicklung bei Eurowings sehr genau, so der Thomas-Cook-Manager weiter. Man stelle sich der Konkurrenz. Wenn sich aber eine Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit der Lufthansa-Gruppe ergeben sollte, sei man bei Condor dafür offen, so Boyd. Sprich: Der Ferienflieger würde lieber mit dem Luftfahrtkonzern zusammenarbeiten als gegen ihn zu fliegen. Konkret ist aber noch nichts. Nicht mal Gespräche haben stattgefunden. ,Das war mehr ein theoretische Aussage» so ein Sprecher. Einen kleinen Versuchsballon hat Boyd aber nun starten lassen.

Eine Annäherung zwischen Condor/Thomas Cook und Lufthansa wäre das Aufflammen einer alten Liebe. Die deutsche Airline gehörte 1955 zu den Mitgründern des Ferienfliegers und übernahm ihn 1960 ganz. 2006 beschloss die Lufthansa dann, ihre Anteile ganz zu verkaufen. Drei Jahre später war die Trennung vollzogen. Der britische Reiseriese kontrolliert seither Condor ganz.

Erfahren Sie in der oben stehenden Bildergalerie mehr über die Geschichte von Condor.

Mehr zum Thema

lufthansa betakung boeing 747 400 01

Lufthansa will auch in Europa US-Treibstoff tanken dürfen

A319 City Airlines retrofit neu 1

So macht Lufthansa City Airlines aus ihren vier Airbus A319-Veteranen moderne Flugzeuge

ticker-lufthansa

Lufthansa: Neuer Langstreckenservice Fox startet in allen Klassen

ticker-welt

Das sind die wertvollsten Airline-Marken der Welt

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg