Cockpit der C-Series: Sitzen bald Chinesen am Side Stick?

GesprächeComac will bei Bombardier einsteigen

Der chinesische Hersteller prüft eine Beteiligung an der Passagierflugzeugsparte oder am C-Series-Programm der Kanadier. Comac und Bombardier arbeiten schon länger zusammen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die beiden Unternehmen arbeiten schon seit sechs Jahren zusammen. 2011 unterzeichneten Bombardier und Comac ein strategisches Abkommen. Die beiden Flugzeugbauer vereinbarten, sich beim Marketing und Kundendienst in ihren Kernmärkten gegenseitig zu unterstützen. Zugleich wollten sie Möglichkeiten ausloten, um Synergien bei ihren neuesten Flugzeugprogrammen C-Series und C919 auszuschöpfen.

Konkret stellten sich der kanadische und der chinesische Flugzeugbauer damals vor, dass es Gemeinsamkeiten bei der C-Series und der C919 gibt, welche man beim Bau und der Weiterentwicklung der Flieger ausnutzen könnte. Zudem war angedacht, teilweise gemeinsam einzukaufen und bei weiteren Flugzeugmodellen zusammenzuarbeiten. Viel bemerkt von der Kooperation hat man - zumindest von außen betrachtet – bisher nicht. Doch nun könnte sich das ändern.

«Alles ist möglich»

Wie die Wirtschaftszeitung Financial Times berichtet, hat Comac eine Bank als Berater eingeschaltet. Ihre Aufgabe ist es, eine Beteiligung an Bombardiers Passagierflugzeugsparte oder dem C-Series-Programm zu prüfen. Mehrere an den Gesprächen beteiligte Personen sollen dem Blatt dies bestätigt haben. «Alles ist möglich» so eine davon.

Sinn würde der Schulterschluss machen. Comac hat eben den Erstflug ihrer C919 über die Bühne gebracht. Bombardiers C-Series fliegt in den Varianten CS100 und CS300 seit Monaten bei den Erstbetreibern Swiss und Air Baltic. Dennoch hagelt es keine Orders für den neuen kanadischen Kurz- und Mittelstreckenflieger. Ein Marktzugang in China würde da sehr helfen. Gemeinsam hätten die beiden Flugzeugbauer zudem ein globales Portfolio an Produkten, sie könnten Synergien heben und günstiger einkaufen und sie hätten auch mehr Kapital.

C-Series ist halbstaatlich

Vergangenes Jahr musste Bombardier 49,5 Prozent des C-Series-Programms an die Staatsholding Investissement Québec verkaufen. Zuvor drohte dem Konzern das Geld auszugehen. Im Februar half auch noch die Zentralregierung Kanadas Bombardier. Sie lieh dem Flugzeugbauer 372,5 Millionen Dollar. Comac ist bereits staatlich und China fehlt es bekanntlich an einem nicht: Geld.

Mehr zum Thema

Boeing 787: Auch dieses Modell dürfte in der Order aus China enthalten sein.

Boeing ist zurück im Spiel mit China - aber kleiner und geheimnisvoller als erwartet

ticker-china

China sperrt großflächig Luftraum – ungewöhnlich lange Dauer sorgt für Rätsel

Flugzeug von Air China: Die Airlines kämpfen gegen Online-Reisebüros.

Chinas große Airlines geben Kundinnen und Kunden Preisgarantie

ticker-aeroflot

Aeroflot verbindet Irkutsk mit chinesischer Strand-Destination

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies