Fliegen oder nicht fliegen? Egal, so eine Studie

Weniger fliegen hilft nicht

Umweltbewusst fühlte sich bisher wohl jeder, der aus CO2-Gründen auf einen Flug verzichtete. Zu Unrecht, wie eine aktuelle Studie belegt.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Fliegen ist praktisch, keine Frage. Doch für die Umwelt ist es nicht gerade gut, dass die Passagierzahlen weltweit steigen und steigen. Denn damit geht auch der CO2-Ausstoß in die Höhe. Rund 1,3 Tonnen des Treibhausgases verursacht ein Passagier beispielsweise auf einem Flug von Frankfurt nach New York und zurück. Wenn es um die persönliche CO2-Bilanz geht, war daher eine Flugreise oft eine der Aktivitäten, die ein besonders schlechtes Gewissen verursachten. Doch das sei völlig unnötig, erklärt der deutsche Ökonom Grischa Perino, der an der University of East Anglia in Norwich lehrt, in einem neuen Artikel. Ob umweltbewusste Reisende fliegen oder nicht, sei völlig irrelevant.

Wie bitte? Wegen des EU-Emissionshandels sei es wirkungslos, wenn man sich aus Sorgen um die Umwelt gegen einen Flug entscheidet, so Perino. Die Schadstoffausstoß werde lediglich umgeschichtet, aber nicht eliminiert. «Es hilft vielleicht der eigenen Brieftasche, aber sicherlich nicht der Natur», so der Ökonom. Wenn man wirklich den CO2-Ausstoß senken wolle, dann solle man sich genau anschauen, in welchen Bereichen das Gesetz zum Emissionshandel greift. Nur dann lohne es sich, für die Umwelt auf eine Tätigkeit zu verzichten.

Busfahren erhöht Emissionen

Perino gibt ein Beispiel: Wenn man eine Kurzstrecke wie London nach Glasgow mit dem Bus fahre, anstatt zu fliegen, dann verursache man auf seiner Reise natürlich weniger CO2. Doch: Für den Flug wurden die Emissionen bereits gezahlt, so der Forscher. Für den Bus nicht, denn der Busverkehr ist im Emissionshandelssystem nicht erfasst. Da er also nicht unter die gedeckelte Menge fällt, erhöht sich der CO2-Wert insgesamt dann doch. Im Zweifel empfiehlt Perino daher, sein Haus besser zu dämmen oder weniger rotes Fleisch zu essen - oder mehr Fahrrad zu fahren. Eben dort zu reduzieren, bei der Emissionshandel nicht greift. So würde man wahrscheinlich ein besseres Ergebnis erzielen als auf einen Flug zu verzichten.

Mehr zum Thema

Zug zum Flug: Mit den richtigen Zugverbindungen könnte man Zubringerflüge überflüssig machen.

Auf welchen Strecken schlägt der Zug das Flugzeug?

Ferien: Sie sollen schon im Flieger beginnen.

Fünf Tipps für einen stressfreien Flug

Was mal die Bordküche der Crew war, wird zum Begegnungsraum für Passagiere.

So komfortabel fliegt man bald durch die Lüfte

Die englische Vereinigung «Royal College or Obstetricians and Gynaecologists» hat einen neuen Leitfaden für Schwangere, die eine Flugreise planen, herausgegeben. Dieser soll ihnen helfen, zu entscheiden, ob sie eine Flugreise antreten können oder nicht.

Was Schwangere beachten müssen

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack