Fliegen oder nicht fliegen? Egal, so eine Studie

Weniger fliegen hilft nicht

Umweltbewusst fühlte sich bisher wohl jeder, der aus CO2-Gründen auf einen Flug verzichtete. Zu Unrecht, wie eine aktuelle Studie belegt.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Fliegen ist praktisch, keine Frage. Doch für die Umwelt ist es nicht gerade gut, dass die Passagierzahlen weltweit steigen und steigen. Denn damit geht auch der CO2-Ausstoß in die Höhe. Rund 1,3 Tonnen des Treibhausgases verursacht ein Passagier beispielsweise auf einem Flug von Frankfurt nach New York und zurück. Wenn es um die persönliche CO2-Bilanz geht, war daher eine Flugreise oft eine der Aktivitäten, die ein besonders schlechtes Gewissen verursachten. Doch das sei völlig unnötig, erklärt der deutsche Ökonom Grischa Perino, der an der University of East Anglia in Norwich lehrt, in einem neuen Artikel. Ob umweltbewusste Reisende fliegen oder nicht, sei völlig irrelevant.

Wie bitte? Wegen des EU-Emissionshandels sei es wirkungslos, wenn man sich aus Sorgen um die Umwelt gegen einen Flug entscheidet, so Perino. Die Schadstoffausstoß werde lediglich umgeschichtet, aber nicht eliminiert. «Es hilft vielleicht der eigenen Brieftasche, aber sicherlich nicht der Natur», so der Ökonom. Wenn man wirklich den CO2-Ausstoß senken wolle, dann solle man sich genau anschauen, in welchen Bereichen das Gesetz zum Emissionshandel greift. Nur dann lohne es sich, für die Umwelt auf eine Tätigkeit zu verzichten.

Busfahren erhöht Emissionen

Perino gibt ein Beispiel: Wenn man eine Kurzstrecke wie London nach Glasgow mit dem Bus fahre, anstatt zu fliegen, dann verursache man auf seiner Reise natürlich weniger CO2. Doch: Für den Flug wurden die Emissionen bereits gezahlt, so der Forscher. Für den Bus nicht, denn der Busverkehr ist im Emissionshandelssystem nicht erfasst. Da er also nicht unter die gedeckelte Menge fällt, erhöht sich der CO2-Wert insgesamt dann doch. Im Zweifel empfiehlt Perino daher, sein Haus besser zu dämmen oder weniger rotes Fleisch zu essen - oder mehr Fahrrad zu fahren. Eben dort zu reduzieren, bei der Emissionshandel nicht greift. So würde man wahrscheinlich ein besseres Ergebnis erzielen als auf einen Flug zu verzichten.

Mehr zum Thema

Zug zum Flug: Mit den richtigen Zugverbindungen könnte man Zubringerflüge überflüssig machen.

Auf welchen Strecken schlägt der Zug das Flugzeug?

Ferien: Sie sollen schon im Flieger beginnen.

Fünf Tipps für einen stressfreien Flug

Was mal die Bordküche der Crew war, wird zum Begegnungsraum für Passagiere.

So komfortabel fliegt man bald durch die Lüfte

Die englische Vereinigung «Royal College or Obstetricians and Gynaecologists» hat einen neuen Leitfaden für Schwangere, die eine Flugreise planen, herausgegeben. Dieser soll ihnen helfen, zu entscheiden, ob sie eine Flugreise antreten können oder nicht.

Was Schwangere beachten müssen

Video

Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies